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16.07.2010

Sehensand hat doppelten Grund zum Feiern

Vor ziemlich genau 25 Jahren wurde die Stephanuskirche, auf dem Bild der Innenraum des schmucken Sakralbaus, eingeweiht. Das Jubiläum feiern die Gläubigen morgen gemeinsam mit den Schützen. Fotos: Xaver Habermeier
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Vor ziemlich genau 25 Jahren wurde die Stephanuskirche, auf dem Bild der Innenraum des schmucken Sakralbaus, eingeweiht. Das Jubiläum feiern die Gläubigen morgen gemeinsam mit den Schützen. Fotos: Xaver Habermeier

Sehensand Doppelten Grund zum Feiern hat Sehensand am morgigen Sonntag: Der Schützenverein "Enzian" blickt auf eine 60-jährige Erfolgsgeschichte zurück, außerdem wurde die Stephanuskirche vor 25 Jahren eingeweiht. Kirchenpfleger Paul Pettmesser und Schützenmeister Rudi Karpf waren sich einig, dass die zwei Jubiläen gemeinsam am 18. Juli mit der Dorfgemeinschaft gefeiert werden.

Die Schützen locken in Sehensand neben Männer und Frauen auch die Jugend zum Schießsport. Daneben leisten sie einen Beitrag zum gesellschaftlichen Dorfleben, wirken gemeinschaftsbildend und pflegen sportliche Kameradschaft. Mit diesen Leitsätzen gründeten 16 Männer am 1. April 1950 "Enzian" Sehensand. Erste Unterkunft war damals die Dorfgaststätte Moser, die 1968 abgerissen wurde. Daraufhin zog man zum Greimelwirt in Ballersdorf. Als auch dieser geschlossen wurde, packten die Schützen selbst an und bauten ab 2006 in 10 000 ehrenamtlichen Stunden am östlichen Ortsrand ein schmuckes Schützenheim. Die feierliche Einweihung fand im Juli 2007 statt.

Vor wenigen Monaten folgte im Vorstand des Vereins ein Generationenwechsel. Auf Helmut Lenz folgte der neue erste Schützenmeister Rudi Karpf. Der junge Vereinschef und sein Stellvertreter Michael Neunzert wollen vor allem die erfolgreiche Arbeit in gesellschaftlicher und sportlicher Hinsicht fortsetzen. "Ziel bleibt es, das Schützenheim Sehensand als gesellschaftlichen Mittelpunkt und als Bürgerhaus für alle Sehensander weiterzuentwickeln" so Karpf.

Das morgige Fest steht aber auch im Zeichen des 25-jährigen Kirchenjubiläums. Kirchenpfleger Paul Pettmesser war damals der Motor des Kirchenneubaus. "Nachdem unsere alte Kirche, die aus dem 17. Jahrhundert stammte, für die stets wachsende Gemeinde viel zu klein wurde, entschloss man sich in den 70er Jahren, ein neues Gotteshaus zu errichten", so Pettmesser.

Sehensand hat doppelten Grund zum Feiern

Gotteshaus war zu klein geworden

Nach zähen Verhandlungen überzeugte sich 1980 der damalige Augsburger Bischof Dr. Josef Stimpfle persönlich vom baulichen Zustand des in die Jahre gekommenen und zu klein gewordenen Gotteshauses. Nach Klärung der Finanzierung erfolgte durch den damals zuständigen Pfarrer Alois Ott 1983 der Spatenstich und am 14. Juli 1985 wurde mit dem Bischof die Einweihung der Stephanuskirche gefeiert.

Ein Vierteljahrhundert später will die Pfarrgemeinde ihren Sakralbau feiern. "Wichtig dabei ist die Pfarrgemeinde, die unserem Gotteshaus das ganze Jahr über Leben einhaucht", so Pettmesser. Für ihn war der Kirchenneubau eine Bereicherung, der die Sehensander noch näher zusammenführt.

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