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Neuburg an der Donau

20.06.2017

Sie machen Neuburg schöner

Jubiläumsfeier des Verschönerungsvereins zwischen allerlei Kräutern und mit Musik der Kleinstadtliebe.
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Jubiläumsfeier des Verschönerungsvereins zwischen allerlei Kräutern und mit Musik der Kleinstadtliebe.
Bild: Xaver Habermeier

Der Verschönerungsverein macht seinem Namen alle Ehre. In den vergangenen 25 Jahren hat er 90 Aktionen initiiert. Das Jubiläum wurde jetzt in einem seiner Projekte gefeiert.

Der Verschönerungsverein Neuburg hat seit seiner Wiedergründung vor 25 Jahren viel für ein anschauliches Stadtbild geschaffen, renoviert, gepflegt, gebaut, gesäubert, saniert und trägt mit Neuerungen für ein noch schöneres Erscheinungsbild der Stadt bei. Somit hatte die Gruppe allen Grund zum Feiern. Beim Jubiläum bekamen die Ehrenamtlichen um Vereinschef Axel Kalkowski viel Lob.

Eingangs der Feierlichkeiten erinnerte Kalkowski an den ursprünglichen Verschönerungsverein (1881 bis 1921) mit 400 Mitgliedern. Aus dieser Zeit stammen etwa der Ottheinrichturm, der Scheigele-Pavillon oder der Luisentempel. Aus der Mariengrotte auf der Hohen Schanz entwickelte sich die Wiedergründung. Kalkowski ließ die inzwischen zur Ruine verfalle Stätte von der Berufsschule vor 25 Jahren sanieren. „Doch dazu brauchte es einen Verein“, sagte er und so kam es auf Initiative von Kalkowski, Otto Hausmann und Dr. Franz Graf Du Moulin zur Wiedergründung.

90 Aktionen hat der Verschönerungsverein in den vergangenen 25 Jahren in die Wege geleitet. Höhepunkt sei nach den Worten von Kalkowski die Einweihung der Immaculata am Karlsplatz gewesen. Das Duplikat und die Sanierung des Originals, das vor einer schmucken Säule in der Hofkirche aufgestellt wurde, habe 35000 Euro gekostet. Aber auch die Löwen im Hofgarten, Parkbänke, Wanderwege, Straßenerklärungsschilder, die Sanierung des Kneippbeckens am Finkenstein, der Schiller-Gedenkstein oder das Josy-Meidinger-Denkmal sind Ergebnisse der Arbeit des Verschönerungsvereins. Apropos Josy Meidinger: Die Bemühungen um ein Museum wurden laut Kalkowski noch nicht aufgegeben. Auch der Kräutergarten, in dem die Feier am Wochenende stattfand, wurde auf Initiative des Vereins vor zehn Jahren errichtet.

Erster Gratulant war OB Bernhard Gmehling, für den der Sternschanzenweg und die Zusatzbeschilderungen für Straßenerklärungen zu seinen persönlichen Lieblingsprojekten des Verschönerungsvereins gehören. „All das entstand nicht aufgrund einer glücklichen Fügung, vielmehr steckt hinter all dem eine gehörige Portion Verhandlungsgeschick, profundes Wissen um die Neuburger Geschichte und jede Menge harte Arbeit“, sagte das Stadtoberhaupt. Gmehling bedauerte, dass auch Projekte des Verschönerungsvereins immer wieder durch Vandalen beschädigt werden. Doch die Ehrenamtlichen würden sich dadurch nicht entmutigen lassen. Wie Kalkowski bei der Feier herausstellte, ist die Gruppe weiterhin um die Bewahrung der Geschichte und Schönheit der Stadt bemüht – wie beispielsweise mit ihrem neuesten Projekt, einem Gesteinslehrpfad auf der Hohen Schanz. Glückwünsche zum silbernen Jubiläum gab es auch seitens des Landkreises. Vize-Landrätin Sabine Schneider bezeichnete das Wirken des Verschönerungsvereins als „Glücksfall für die Stadt“.

Die stellvertretende Vorsitzende des Verschönerungsvereins, Bettina Häring, rundete den offiziellen Teil des Jubiläums mit Ehrungen von Gründungsmitgliedern ab. Anschließend sorgte das Trio „Kleinstadtliebe“ (Noppo Heine, Michael und Simone Hanoß) für den passenden musikalischen Rahmen.

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