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Kirche

27.11.2020

St. Joseph wartet auf die Gläubigen

Vier Wochen lang war die Untermaxfelder Pfarrkirche St. Josef eingerüstet. Mittlerweile ist die Innensanierung abgeschlossen.
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Vier Wochen lang war die Untermaxfelder Pfarrkirche St. Josef eingerüstet. Mittlerweile ist die Innensanierung abgeschlossen.

Das 32 Jahre alte Gotteshaus in Untermaxfeld hat seine erste Innensanierung hinter sich. Beim ersten Gottesdienst am 1. Advent könnten die Kirchengänger sehen, was sich alles getan hat

Knapp 30.000 Euro hat die Pfarrei St. Joseph Untermaxfeld in die Innenrenovierung ihrer 32 Jahre alten Kirche investiert. Die Planungen hatten bereits 2013 begonnen, berichtet Kirchenpfleger Georg Forstner, doch damals waren sie von der Diözese nicht genehmigt worden. Im vergangenen Jahr erfuhr er durch einen Anruf aus Augsburg vom sogenannten vereinfachten Verfahren, für das ein enger Kostenrahmen gesetzt werden muss. Dann ging alles sehr schnell.

Nachdem es sich um eine Innenrenovierung ohne Beeinträchtigung der Statik handelte, gibt es allerdings keinen Zuschuss von der Bischöflichen Finanzkammer. Die Gemeinde Königsmoos wird wie üblich zehn Prozent der förderfähigen Kosten, also knapp 3000 Euro, übernehmen. Knapp 27.000 Euro muss die Pfarrei aus Rücklagen und Spenden aufbringen. Dafür wurden schon seit Jahren die Erlöse von Pfarrfesten, Orgelkonzerten, Pfarrfamilienabenden und weiteren Veranstaltungen angespart.

Die Eigenleistungsstunden hat Forstner nicht gezählt, es seien aber einige gewesen, verrät er. „Ich muss vor allem das Mesner-Team loben“, sagt der Kirchenpfleger, denn Familie Weinert habe den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer eigenständig organisiert und an vorderster Front mitgearbeitet. Knapp ein Dutzend Ehrenamtliche halfen beim Aus- und Einräumen der Kirche sowie bei den Putzarbeiten. Glaser und Elektriker haben ihre Arbeitsstunden ebenfalls kostenlos für die eigene Pfarrei erbracht.

Vier Wochen lang war die Kirche gesperrt und der Gottesdienst in das benachbarte, zur Notkirche umgestaltete Pfarrheim ausgelagert worden. Da hier coronabedingt nur ungefähr 20 Personen Platz hatten, wurde die Gottesdienstteilnahme auf Familien beschränkt, die eine Messe für verstorbene Angehörige bestellt hatten.

Während der Renovierungszeit von Ende Oktober bis Mitte November waren Wände und Altarraum eingerüstet, sodass die Putzrisse in den Wänden, insbesondere im Chorbogen, ausgebessert werden konnten. Nachdem Decken und Wände von Kerzenruß und weiteren Ablagerungen befreit waren, gab der Maler ihnen einen neuen Anstrich. Die Fensterfassungen mussten ausgebessert werden, und da sich zwischen Glas und Kunstverglasung der Fenster Fliegen angesammelt und einen hässlichen schwarzen Belag gebildet hatten, hat Glaser Reinhard Gütl unentgeltlich die Fenster ausgebaut, gereinigt, abgedichtet und mit Fliegengittern versehen. Der Eingangsbereich ist jetzt neugestaltet, unter anderem mit einer Pinnwand für Hinweise der Pfarrei wie zum Beispiel die Gottesdienstordnung.

Überarbeitet wurde auch die Kirchenbeleuchtung, und zwar ehrenamtlich von Elektromeister Sebastian Soller, der der Kirchenverwaltung angehört. Die Halogenleuchten wurden auf LED umgestellt und die Lampen erhielten aus Sicherheitsgründen Zugentlastungsseile, sodass sie nun nicht mehr allein am Elektrokabel befestigt sind.

Der erste Gottesdienst in der frisch sanierten Pfarrkirche St. Joseph in Untermaxfeld findet am kommenden Sonntag, 29. November, um 9 Uhr statt.

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