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18.05.2020

Stadtgärtnereibekämpft Schädlinge

Bäume werden gegen Prozessionsspinner behandelt

Der Eichenprozessionsspinner ist klein, behaart und äußerst gefährlich. Wenn die grauen Raupen schlüpfen, bilden sie schon bald ihre giftigen Brennhaare, die bei Hautkontakt juckende Ausschläge und schmerzhafte Entzündungen auslösen. Seit etwa fünf Jahren registriert die Stadtgärtnerei auch in Neuburg ein verstärktes Auftreten der Schmetterlingsart. Ab dem heutigen Montag wird dem unangenehmen Schädling wieder der Kampf angesagt. Das teilt die Stadt Neuburg in einem Schreiben mit.

Uwe Johannsen hat als Leiter der Stadtgärtnerei mehrere Hundert befallene Bäume auf öffentlichem Grund ausgemacht. „Der Bereich des neuen Friedhofs an der Grünauer Straße, aber auch Spielplätze sowie Schul- und Sportanlagen sind betroffen“, berichtet der Grünexperte und ergänzt: „Eine Fachfirma wird sich in einem Zeitfenster von rund vier Tagen des Problems annehmen.“

Vor einigen Jahren schon hatte man versucht, schreibt die Stadt, dem Befall mit einer Art Absaugung zu begegnen. Das Ergebnis sei aber nicht befriedigend gewesen, da die Raupen, die nicht erwischt wurden, wieder Eier gelegt hätten und dadurch eine neue Population entstanden sei. In diesem Jahr komme deshalb erneut ein für den Menschen unbedenkliches aber effektives Spritzmittel auf biologischer Basis zum Einsatz, heißt es weiter. (nr)

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