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Neuburg an der Donau

15.11.2018

Stadtwerke in Neuburg stehen nicht vor dem Bankrott

Die Lage bei den Neuburger Stadtwerken ist in Griff zu bekommen, sagt Oberbürgermeister Bernhard Gmehling.
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Die Lage bei den Neuburger Stadtwerken ist in Griff zu bekommen, sagt Oberbürgermeister Bernhard Gmehling.
Bild: Marcel Rother

Die Stadtwerke in Neuburg sind im Umbruch. Das erfordert immense Investitionen. Einige Stadträte werden deshalb nervös und verlangen mehr Transparenz.

Die Stadtwerke in Neuburg haben mittlerweile 65 Millionen Euro Schulden. Dafür gibt es einen Grund. Der kommunale Eigenbetrieb investiert in die Zukunft und baut ein Nahwärmenetz aus.

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Er steckt „tief drin“, sagt Bernhard Gmehling. Doch angesichts differenzierter Betrachtungsweisen und einem Hin und Her von immer wieder neuen Strömungen in den verschiedenen Sparten sei es zugegebenermaßen nicht einfach, bei den Neuburger Stadtwerken den Durchblick zu behalten. Doch von desaströsen Zuständen zu sprechen, oder davon, dass der Energieversorger vor dem Bankrott stehe, ist für den Oberbürgermeister überzogen. Gleichwohl ist er der Meinung, dass an einigen Schrauben gedreht werden müsse.

Neujahrsempfang 2018 Stadt Stadtwerke Neuburg
Bild: Marcel Rother


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Hinter verschlossenen Türen wurde am Dienstagabend nach der öffentlichen Sitzung des Werkausschusses noch detaillierter über die Ergebnisse des Bayerischen Kommunalen Prüfungsverbandes und einen Zwischenbericht der Kanzlei Rödl&Partner diskutiert. Die Prüfungsgesellschaft aus Nürnberg ist von der Stadt beauftragt, als Beratungsunternehmen einen unbefangenen Blick von außen auf die Stadtwerke zu werfen. Die Ergebnisse beider Prüfungsorgane werden auch Schwerpunkt auf der Klausur des Gesamtstadtrates am Samstagnachmittag im Haus der Maschinenringe.

Handlungsbedarf sieht der Oberbürgermeister beim Personal

Handlungsbedarf gebe es in den Augen des Oberbürgermeisters zum einen beim Personal. Im Zuge der Umstrukturierung des Kommunalbetriebs und des Aufbaus der Nahwärme sei es zwar notwendig gewesen, das Personal aufzustocken. Aber auch Rödl&Partner seien der Meinung, dass zu viele Mitarbeiter eingestellt worden sind. „Da müssen wir reagieren“, sagt Gmehling.







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