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Ehekirchen-Walda

26.06.2017

Tanz und Spiel zum Geburtstag der Wirbelwinde

Mit einem Gottesdienst (links unten) startete die Feier des Kindergartens Wirbelwind in Walda. Danach wurde viel getanzt und gespielt: Die Kinder inszenierten eine farbenfrohe Schlange zu Andreas Bouranis „Ein Hoch auf uns“ und dann trat die Jazz-Dance-Gruppe des FC Ehekirchen auf.
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Mit einem Gottesdienst (links unten) startete die Feier des Kindergartens Wirbelwind in Walda. Danach wurde viel getanzt und gespielt: Die Kinder inszenierten eine farbenfrohe Schlange zu Andreas Bouranis „Ein Hoch auf uns“ und dann trat die Jazz-Dance-Gruppe des FC Ehekirchen auf.
Bild: Doris Bednarz

Erst war der Gottesdienst, dann wurde getanzt und gespielt: Der Kindergarten in Walda feiert sich.

25 Jahre alt – wenn das kein Grund zum Feiern ist. Mit einem gebührenden Fest hat der Kindergarten „Wirbelwind“ sein rundes Jubiläum gewürdigt. Das breit gefächerte Programm, das ganz auf die kleinen Gäste zugeschnitten war, begann mit einem kurzen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Maria Immaculata in Walda. „Lasst die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes. Wahrlich, ich sage euch: Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen. Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.“ Mit dem Bibelzitat aus dem Markus-Evangelium stimmte Agnes Dachs auf die Feierlichkeiten des Kindergartens ein. Die Gemeindereferentin und Pfarrer Thomas Brom hatten mit den Kleinsten den Kindergottesdienst vorbereitet, der vom Kinderchor Hollenbach (Leitung: Maria Strobl), Theresa Specht, Julia Förg (Gitarre) und Monika Specht (Keyboard) musikalisch umrahmt wurde.

Nach dem Sektempfang und dem leckeren Mittagessen begrüßten die Kinder ihre Eltern und die vielen Gäste mit dem „Lied über mich“, das Kindergartenleiterin Nadine Weichenberger mit der Gitarre begleitete. Pfarrer Thomas Brom betonte die gute Zusammenarbeit mit dem Kindergartenpersonal und dem Elternbeirat und segnete die Einrichtung. „Die Zusammenarbeit funktionierte in all den Jahren immer bestens“, sagte auch Nadine Weichenberger, die seit vier Jahren den Kindergarten leitet.

Bürgermeister Günter Gamisch gratulierte im Namen der Gemeinde Ehekirchen. „25 Jahre nach der Eröffnung des Kindergartens wissen wir, wie wichtig und vor allem richtig diese Einrichtung für unsere Gemeinde ist“, sagte er. Menschen, die sich ansiedeln wollen, suchen ihren neuen Standort nach dem Vorhandensein von Kindertagesstätten, Schulen oder Breitbandgeschwindigkeit aus. Er empfahl den Eltern, in den Alltag der Kleinen einzutauchen und die Welt durch ihre Augen zu erleben.

Alois Rauscher, Stellvertreter des Landrats, erklärte, „dass das Krippenangebot gerade auf dem Land noch Nachholbedarf hat. Bildung und Erziehung ist Aufgabe der Kommune. Vorschulerziehung hat eine große Bedeutung, hier würden keine Experimente gemacht“, bemerkte Rauscher, denn „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“.

Aus den 25 Kindern der allerersten Gruppe sind mittlerweile 78 geworden. Der Kindergarten ist stetig gewachsen und die elf qualifizierten Kräfte betreuen mittlerweile drei Gruppen.

Um die Geburtstagsfeier zum 25-jährigen Bestehen des Kindergartens etwas ganz Besonderes werden zu lassen, hatten sich die Erzieherinnen für den Nachmittag einiges einfallen lassen: Neben einer Hüpfburg, fantasievollem Schminken, Hüte und Masken basteln gab es für die kleinen und großen Schleckermäulchen Eis, Zuckerwatte und selber gebackene Kuchen. Die Jazz-Dance-Gruppe des FC Ehekirchen war sogar mit drei Tanzgruppen angereist, Knut der Zauberer ließ die Kinderaugen leuchten und nach Kinderdisco und Tombola legten die Weinbergschneggies der Weidorfer Faschingsgesellschaft noch eine heiße Sohle aufs Parkett.

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