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Vielleicht geht manchem beim Blick aufs Neuburger Schloss ein Licht auf

Vielleicht geht manchem beim Blick aufs Neuburger Schloss ein Licht auf
Kommentar Von Luzia Grasser
16.08.2019

In ganz Bayern werden öffentlich Gebäude nur noch bis 23 Uhr angestrahlt. Wirklich weh dürfte die Regelung niemandem tun.

Kein Zweifel, es ist schön, des Nachts auf das Neuburger Schloss zu schauen, wie es dort, hell erstrahlt, über Neuburg trohnt und sich die Lichter in der Donau spiegeln. Doch in Zeiten, in denen Schüler für die Umwelt auf die Straße gehen und in denen Sommer für Sommer der Klimawandel mehr und mehr spürbar wird, sollte die Romantik auch mal zur Seite geschoben werden können. Zumal es wohl niemandem wirklich weh tut.

Touristen dürften um Mitternacht nur äußerst selten in Neuburg anzutreffen sein und wenn, dann konnten sie das illuminierte Schloss wohl auch in den Stunden zuvor bewundern. Und die Einheimischen wissen ihr Schloss mit und ohne Licht zu schätzen.

Mittlerweile dürfte ins Bewusstsein gerückt sein, dass Umwelt- und Naturschutz nicht komplett ohne Verzicht funktionieren. Und dass sich auch nach einer Woche noch kein Widerstand regt, zeigt doch, dass vier Stunden weniger Nachtbeleuchtung wohl keinen Neuburger um den Schlaf bringen. Vielleicht geht stattdessen so manchem ein Licht auf – und er schaltet auch die hauseigene Außenbeleuchtung gleich mit ab!

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Wenn's in Neuburg plötzlich früher dunkel wird"

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