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Neuburg-Schrobenhausen

25.04.2019

Warnung vor erhöhter Waldbrandgefahr

Derzeit ist die Waldbrandgefahr hoch. Am Donnerstag startet deswegen auch über dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen die Luftkontrolle.
Bild: Archivfoto: Josef Thiergärtner

Die Regierung von Oberbayern beobachtet die Region Neuburg-Schrobenhausen weiterhin aus der Luft. Für die Bevölkerung gelten folgende Hinweise.

Wegen weiterhin anhaltend hoher Waldbrandgefahr hat die Regierung von Oberbayern die Luftbeobachtung bis einschließlich Donnerstag, 25. April, angeordnet. Dies geschieht in Abstimmung mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Pfaffenhofen an der Ilm, das für ganz Oberbayern zuständig ist.

Geflogen wird von den Stützpunkten Eichstätt, Garmisch-Partenkirchen (Ohlstadt), Erding, Bad Tölz-Wolfratshausen (Königsdorf) und Mühldorf am Inn. Von dort aus werden die gefährdeten Wälder in den Landkreisen Ebersberg, Eichstätt, Erding, Bad Tölz-Wolfratshausen, München, Miesbach, Rosenheim, Mühldorf, Altötting, Berchtesgadener Land und Traunstein erreicht. Die Beobachtungsflüge finden einmal täglich jeweils nachmittags statt. Aufgrund zunehmender Trockenheit weist der allgemeine Waldbrandgefahren-Index für Teile im nördlichen und südöstlichen Oberbayern aktuell eine hohe Waldbrandgefahr aus (Stufe 4). Besonders gefährdet sind Wälder auf leichten sandigen Standorten mit geringem Bewuchs, sonnige Waldlichtungen und Waldränder.

Waldbrandgefahr in Neuburg-Schrobenhausen: Hinweise an die Bevölkerung

Die Regierung von Oberbayern bittet, folgende Hinweise zu beachten. Diese gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind. Im Wald oder in weniger als 100 Metern Entfernung davon sollten Sie:

  • kein Feuer oder offenes Licht anzünden oder betreiben
  • keine offenen Feuerstätten errichten oder betreiben
  • keine Bodendecker abbrennen und keine Pflanzen oder Pflanzenreste flächenweise absengen
  • keine brennenden oder glimmenden Sachen wegwerfen und nicht rauchen.

Die Luftbeobachtung ist eine vorbeugende Maßnahme der Waldbrandbekämpfung. Die Regierung von Oberbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds. Die Flugbereitschaft Oberbayern der Luftrettungsstaffel Bayern e.V. stellt die ehrenamtlichen Piloten. Die ausgebildeten amtlichen Luftbeobachter sind in der Regel Bedienstete der Katastrophenschutzbehörden oder Forstbehörden vor Ort. (nr)

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