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01.03.2018

Was tun gegen den Parkplatzmangel?

Wer im Schwalbanger einen Parkplatz sucht, braucht vor allem in den Abendstunden und am Wochenende länger. Anwohnern diskutierten darüber, wie man Abhilfe schaffen kann.
Bild: Stadtteilmanagement Neuburg

Versammlung Im Bürgerhaus Schwalbanger diskutierten Anwohner mit Stadtteilmanagern konkrete Lösungsvorschläge

Neuburg Die Bewohner des Schwalbangers und des Neufelds diskutierten kürzlich im Bürgerhaus über Lösungsvorschläge zur Verbesserung der Parksituation, denn die Parkplatzsuche in dem dicht bebauten Stadtteil dauert vor allem in den Abendstunden sowie am Wochenende länger. Die Ursachen und Folgen wurden im Rahmen des vom Stadtteilmanagement und Verkehrsreferenten eingeleiteten Bürgerbeteiligungsprozesses bereits im vergangenen Jahr ausführlich dargestellt.

Rund 40 Anwohner fanden den Weg ins Bürgerhaus Schwalbanger. „Sehr positiv zu bewerten sind das große Interesse der Stadtteilbewohner und die konstruktive Mitarbeit“, erklärt Stadtteilmanager Jürgen Stickel. Während der ein oder andere Vorschlag, wie etwa Anwohnerparkausweise sowie der Bau von Tiefgaragen zwischen den Wohnanlagen „Am Neufeld“, aus städtebaulicher sowie finanzieller Sicht nicht weiter verfolgt wird, haben die Bürger das Stadtteilmanagement mit der Prüfung der Machbarkeit von Parkplatzschaffung beauftragt. „Zehn konkrete Vorschläge stehen auf dieser Liste“, berichtete Stadtteilmanager Marek Hajduczek. In der Richard-Wagner-Straße sehen die Anwohner zwei kostengünstige und schnell umsetzbare Lösungen. Zum einen die Abschaffung der nicht mehr genutzten Bushaltestelle „Am Altenheim“ und somit einer Aufhebung des Parkverbots, zum anderen die Installation von Parktaschen entlang der breiten Straße und somit einer Aufstockung der bestehenden Kapazitäten. Verkehrsreferent Bernhard Pfahler wird dieses Anliegen prüfen.

Potenzial sehen die Anwohner auch auf dem Acker östlich der Richard-Wagner-Straße. Dort könnte ein privater Investor beispielsweise ein Parkdeck bauen. Ebenfalls auf der Liste stehen unter anderem die Nutzung von Kunden- und Mitarbeiterparkplätzen zu bestimmten Uhrzeiten, Parkplatzschaffung auf den Grundstücken der Wohneigentümergemeinschaften sowie der Bau einer Tiefgarage auf der Pfarrwiese „Am Schwalbanger“ mit einem natürlichen Dach zwecks Erhalt des Bolzplatzes. Und auch das Einbahnstraßensystem „Am Neufeld“ und „An der Weiherleite“ stieß auf großes Interesse.

Dass die Gespräche mit den Grundstückseigentümern nicht einfach werden, weiß Hajduczek. „Bauliche Veränderungen auf Weg-Grundstücken setzen nicht nur das Interesse und eine hundertprozentige Zustimmung der Eigentümer voraus, sondern selbstverständlich geht es auch um finanzielle Möglichkeiten.“ Dass eine Verbesserung der Parksituation dennoch in Sicht ist, davon zeigte sich der 29-Jährige „überzeugt, wenn alle an einem Strang ziehen“. Entlastung würde auch die Schaffung von Mitarbeiterparkplätzen am BRK-Seniorenheim bringen. „Wir befinden uns hier bereits in der Planungsphase“, erklärt dazu Bernhard Pfahler. Bis Jahresende sollten die Gespräche abgeschlossen sein. Dann wird erneut eine Anwohnerversammlung einberufen werden. (nr)

Die Diskussion ist geschlossen.

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