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Wallfahrt

22.05.2019

Wirksames Gelübde für gutes Wetter

Am Marterl, dem ersten Standort der Gnadenkapelle Maria im Elend, holten Dekan Werner Dippel, die Ministranten und die Fahnenabordnung der Feuerwehr die Pilger ab.
Bild: Peter Maier

Zum 30. Mal brachen Gläubige von Wengen und Eschling aus zu Fuß auf zur Gnadenkapelle Maria im Elend bei Baar

Es begann mit einer Bitte um schönes Wetter für ein Feuerwehrjubiläum. Zum 30-Jährigen der Fußwallfahrt der Freiwilligen Feuerwehr aus Wengen-Eschling zur Gnadenkapelle Maria im Elend im Wald bei Baar herrschte am Sonntag Kaiserwetter.

Nach zweimaligem Glockenschlag brachen gegen 7.30 Uhr 40 Pilger im Burgheimer Ortsteil zur Jubiläumswallfahrt auf. Betend und singend zogen sie nach Westen, fanden Gehör und Gleichgesinnte. In Etting, Brunnenhof und Hauserhof schlossen sich weitere 21 Gläubige dem Pilgerzug an. Die 16 Kilometer lange Strecke führte über asphaltierte Straßen, Feldwege und durch Wald. Ein schattiges Waldstück erreichten die Pilger nach etwa zwei Stunden, ein idealer Platz für eine Brotzeitpause. Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerkes erreichten die Pilger um 11.15 Uhr das Marterl, an dem die erste Gnadenkapelle stand. Dekan Werner Dippel, die Ministranten und die Fahnenabordnung der Wehr gesellten sich zu den Wallfahrern. Nach kurzem Gebet ertönten die Glocken der Kapelle Maria im Elend, das Zeichen zum Aufbruch und für die Walfahrermesse. In seiner Predigt ging der Geistliche kurz auf den Ursprung der alljährlichen Fußwallfahrt ein. Für das 100-Jährige der Freiwilligen Feuerwehr sollte schönes Wetter herrschen und das Fest gut verlaufen. Dekan Werner Dippel stellte dabei die Frage: Erkennt man einen Christen am Kreuz, einer Kette um den Hals, als Pilger in einer Gruppe oder als einen, der dem Klang der Glocke folgt? Das Neue Testament gibt Auskunft: „Liebet einander, wie ich Euch geliebt habe!“ Dies bedeutet, Menschen um uns zu respektieren, zu achten, zu helfen und zu unterstützen. Daran erkenne man einen Christen.

Nach der Messe hatten die Organisatoren noch eine Stärkung vorbereitet. Am Parkplatz unter schattigen Bäumen wurde gegrillt, am Nachmittag gab es noch Kaffee und Kuchen.

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