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Bundestagswahl 2021
26.09.2021

Trotz Verlusten: Ein emotionaler Sieg für Reinhard Brandl

Strahlender Sieger: Reinhard Brandl (Mitte, mit Lebensgefährtin Ines Held) wird die Region weiterhin im Bundestag vertreten. Der CSU-Politiker setzte sich deutlich im Wahlkreis 216 durch – wenn auch mit leichten Verlusten zu 2017.
Foto: Andreas Schopf

Reinhard Brandl wird die Region Ingolstadt/Neuburg/Eichstätt trotz Verlusten weiterhin im Bundestag vertreten. Auf seiner Siegesrede in Ingolstadt wird es emotional.

Reinhard Brandl wird die Region weiterhin im Bundestag vertreten. Der 44-jährige CSU-Politiker geht im Wahlkreis 216 als klarer Sieger hervor und hat somit seine vierte Amtszeit in Berlin vor sich. Am Ende entfielen knapp 45 Prozent der Erststimmen auf Brandl. Im Vergleich zur vergangenen Wahl hat der Eitensheimer damit einige Prozentpunkte verloren. 2017 verbuchte er noch 49,5 Prozent. Am seinem erneuten Sieg gab es den gesamten Sonntagabend über jedoch nie Zweifel.

Bundestagswahl 2021: Reinhard Brandl (CSU) feiert Sieg im Wahlkreis 216

Als Brandl um 19.30 Uhr am CSU-Haus in Ingolstadt vorfährt, wird er von zahlreichen CSU-Anhängerinnen und -Anhängern bereits auf der Straße empfangen und gefeiert, unter anderem mit einem großen Transparent. „Es schaut gut aus“, ruft Brandl der Menge entgegen. Und: „Ich bin zutiefst gerührt.“ Im Inneren des CSU-Hauses dankt der 44-Jährige seinem Team für einen „super Wahlkampf“. Dann wird es emotional. Brandl dankt seiner Lebensgefährtin Ines Held für den Beistand im Wahlkampf, ebenso wie seiner Mutter, die mit Tränen in den Augen vortritt. An die beiden Frauen gerichtet sagt Brandl: „Ich hoffe, ihr werdet mich ein Leben lang begleiten.“ Die Rufe aus der Menge nach einem Heiratsantrag an seine Lebensgefährtin lässt Brandl unbeantwortet.

Dann geht es wieder um Politik. Landtagsabgeordneter Alfred Grob aus Ingolstadt spricht von einem „tollen Ergebnis“ – vor allem angesichts der schwierigen Umstände durch die Corona-Pandemie. Den Wahlkampf habe Brandl jedoch mit Kreativität und digitaler Ausrichtung gemeistert. Der Eitensheimer fertigte unter anderem Clips in zahlreichen Gemeinden und Städten in der Region an, die über die sozialen Medien verbreitet wurden. Das typische Motiv war in jedem Clip Brandl, wie er vor dem entsprechenden Ortsschild steht. Matthias Enghuber, Landtagsabgeordneter für den Kreis Neuburg-Schrobenhausen, sieht im Ergebnis einen Beleg dafür, dass die Bürger mit Brandls Arbeit zufrieden seien. „Sie merken, dass du keine Region und keine Gemeinde vergisst“, sagt Enghuber aus seiner Neuburger Sicht.

Reinhard Brandl im Wahlkreis 216: „Das war kein einfacher Wahlkampf"

Im Interview mit der Neuburger Rundschau zeigt sich Brandl „überglücklich und vor allem erleichtert“. „Das war kein einfacher Wahlkampf“, sagt er. Auch auf Bundesebene habe man Gegenwind erfahren. Die knappen Ergebnisse aus Berlin lassen auf schwierige Koalitionsverhandlungen schließen. Möglicherweise muss sich die Union damit anfreunden, plötzlich in der Opposition zu landen. Brandl hofft, dass die Union noch stärkste Kraft wird und somit den Auftrag bekäme, die Regierung zu bilden. „Ich will regieren und nicht in die Opposition“, macht der CSU-Politiker klar. Nur in der Regierung könne man etwas bewegen.

Hinter Brandl rangiert im Wahlkreis 216 die SPD, die mit Kandidatin Jessica Meier knapp 14 Prozent der Erststimmen holte – etwas mehr als 2017, als die Sozialdemokraten am Ende auf 13,6 Prozent kamen. Der knappe Zugewinn überrascht, schließlich konnte Meier aufgrund einer Krankheit so gut wie keinen Wahlkampf absolvieren. Sie profitierte wohl vom bundesweiten Aufwind der SPD, was sich auch in den Zweitstimmen bemerkbar macht: Die SPD kann sich in der Region über knapp 17 Prozent freuen – fast vier Prozentpunkte mehr als noch 2017. Hinter Meier lieferten sich Joachim Siebler (Grüne, 9,8 Prozent) und Lukas Rehm (AfD, 9,6 Prozent) ein enges Rennen um den dritten Platz.

Bei den Zweitstimmen verlor die CSU deutlich, von 41,7 Prozent vor vier Jahren auf nun 34,6. Hinter der zweitplatzierten SPD lagen Grüne (11,2 Prozent), FDP (10,6) und AfD (10) eng beinander. Einen größeren Verlust fuhr die AfD ein, die 2017 noch auf 15,1 Prozent der Zweitstimmen kam.

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