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  3. Neuburg: Gespräche auf dem Campus: Wie kann man nachhaltig investieren?

Neuburg
16.05.2024

Gespräche auf dem Campus: Wie kann man nachhaltig investieren?

Nachhaltigkeit und Geldanlage passt durchaus zusammen. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten aber genau hinschauen, wo sie ihr Geld investieren.
Foto: Frank Rumpenhorst/dpa-tmn

Auf dem Campus diskutieren Experten über Wege der verantwortungsvollen Geldanlage. Doch passen Rendite und Nachhaltigkeit zusammen?

Wie viel Zinsen bringt Ihr Erspartes? Und wenn Sparer ihr Geld in Aktien oder Fonds anlegen, was geschieht überhaupt damit – außer, dass es möglichst viel Rendite abwirft? Mehr und mehr Investoren wollen ihr Geld nicht nur gewinnbringend anlegen, sondern achten auch darauf, was Unternehmen mit ihrem Geld anstellen. 

Nachhaltigkeit im Umweltschutz und im sozialen Miteinander sind gefragt und waren auch Thema des Neuburger Nachhaltigkeitsgesprächs am THI Campus. Unter dem Titel: „Gewinne und Gewissen – geht das?“ hatten Professor Holger Hoppe und Moderator Bernhard Mahler Experten zu Gast. Helmut Rehm von der Sparkasse Neuburg-Rain und Manuel Grafendorfer von Finanzmanager Golding Capital Partners diskutierten. Via Internet zugeschaltet war zudem Tanja Bauer, die bei der Deka Investment den Bereich „ESG Research and Strategy“ leitet. „Die Umwelt schonen, soziale Aspekte beachten und Unternehmensführungen nachhaltig ausrichten – darum geht es bei E wie „environmental“, S wie „social“ und G wie „governance“, so Tanja Bauer


Diskutieren über nachhaltiges Investieren: Professor Holger Hoppe, Helmut Rehm (Sparkasse Neuburg-Rain) und Manuel Grafendorfer (Golding Capital Partners, von links). Tanja Bauer von Deka Investment war via Internet zugeschaltet.
Foto: Dittenhofer

Was aber ist überhaupt Nachhaltigkeit? Rehm, der den Privatkundenbereich der Sparkasse verantwortet und als Dozent an der Sparkassenakademie tätig ist, wünschte sich mehr Information zu diesem Thema. Anleger würden sich zu wenig mit Nachhaltigkeit und, was sie bedeute, beschäftigen. Für Anleger sei es außerdem schwierig, nachzuvollziehen, wie nachhaltig Unternehmen arbeiten und, ob sie zumindest auf dem richtigen Weg dorthin sind. „Wer kennt die EU-Taxonomieverordnung, in der sechs Umweltziele bestimmt werden?“, fragte Manuel Grafendorfer. Ergebnis: kaum jemand. Viel zu kompliziert. Den Investoren wird es nicht leicht gemacht, wenn sie ihr Geld wirklich nachhaltig einsetzen wollen. Dabei hätten gerade sie einen enormen Einfluss auf die Unternehmen, wie auch Tanja Bauer aus ihrer Erfahrung auf Aktionärsversammlungen berichtete.

Nachhaltigkeit spielt beim Ausbau des Campus eine wichtige Rolle.
5 Bilder
So soll der Campus Neuburg 2029 aussehen
Foto: Loomn Architekturvisualisierungen/gmp Architekten.

Wie vielschichtig Nachhaltigkeit diskutiert werden kann, zeigte der Exkurs in Richtung Rüstungsindustrie. Laut Manuel Grafendorfer gibt es kaum einen institutionellen Investor, der nicht die Rüstungsindustrie ausklammert. Aber ist sie denn nicht wichtig? Muss der Aspekt der Verteidigungsfähigkeit mit in den Fokus rücken, nachdem in Europa wieder Krieg herrscht? Und können überhaupt alle Aspekte rund um Umweltschutz, Arbeitsbedingungen und Unternehmensstrategien unter einem Hut vereint werden? 

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Das Nachhaltigkeitsgespräch warf viele Fragen auf, die für den Verbraucher unbeantwortet bleiben. Außerdem seien rechtliche Vorgaben nicht oder nur unzureichend vorhanden und trügen eher zur Verwirrung als zur Klärung bei, so Grafendorfer.

Aber obwohl es noch Ängste und Widerstände gegen die Transformation hin zu nachhaltigem Wirtschaften und Produzieren gebe, so die einhellige Meinung, sei man auf dem richtigen Weg. Der Trend gehe klar in Richtung nachhaltiges Wirtschaften. In den USA gebe es bereits Unternehmen, die ihre Manager nach solchen Kriterien vergüten würden.

Ab 2026 wird es für Unternehmen, die ihre Nachhaltigkeit nachweisen, bei Banken günstigere Kredite geben. Ein langer Weg, wie Holger Hoppe am Ende betonte. „Wo wir in zehn Jahren stehen? Nun das können zwei Extreme sein. Entweder wir diskutieren immer noch wie heute, was Nachhaltigkeit und Rettung unseres Planeten überhaupt bedeuten. Oder es gibt einen regelrechten Entwicklungssprung in diese Richtung.“ Vielleicht ist es auch irgendwo dazwischen. 

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