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Neuburg/Schrobenhausen
22.01.2023

Zahl der Verkehrsunfälle im Landkreis steigt wieder

Die Versorgung von Verletzten gehört leider auch zum Verkehrsgeschehen im Landkreis, so wie hier auf der B 16 bei Burgheim.
Foto: Winfried Rein (Archivbild)

Der „Pandemieeffekt“ ist weggefallen. 2022 gab es fünf Verkehrstote in Neuburg, keinen in Schrobenhausen. 28 Unfälle mit E-Bikes und Pedelecs gehen weniger glimpflich aus. 

2022 ohne tödlichen Verkehrsunfall – diese Bilanz hätte Schrobenhausens Polizeichef Christian Linden gern jedes Jahr. Doch am Montag gab es bei einem Lkw-Unfall den ersten Verkehrstoten im neuen Jahr. Der Raum Neuburg war zuletzt mit fünf tödlichen Unfällen nicht so gut weggekommen.

„Vieles hängt vom Zufall ab“, weiß der Neuburger Inspektionsleiter Heinz Rindlbacher, aber rückläufige Unfallzahlen nehme sich die Polizei stets als neues Ziel vor. Die Gesamtzahl der Kollisionen 2022 im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen liegt mit schätzungsweise 2600 nur leicht über dem Vorjahr. Bei rund 400 Unfällen mussten Verletzte versorgt werden, darunter etwa 100 Schwerverletzte. Der Sachschaden steigt kontinuierlich an und übertrifft bereits fünf Millionen Euro.

Zwischen Unterhausen und Moos verlor ein Autofahrer beim Aufprall gegen einen Baum sein Leben

Zwischen Unterhausen und Moos verlor ein Autofahrer beim Aufprall gegen einen Baum sein Leben. Das Unglück hinterlässt bis heute Fragezeichen. Auf der Weicheringer Umgehung starb eine Autofahrerin beim Zusammenstoß mit einem Lastwagen. Bei Lichtenheim starb ein 17-jähriger Mopedfahrer, weil ihn eine Autofahrerin beim Linksabbiegen übersehen hatte. Ein 62-Jähriger überlebte die Kollision seines Wagens mit einem Baum zwischen Zell und Karlshuld nicht. Die Schrobenhausener Polizeibeamten mussten 2022 in ihrem Bereich keinen einzigen tödlichen Unfall aufnehmen.

Bundesweit sind 2022 nicht nur die Verkehrsunfälle insgesamt, sondern leider auch die Unglücke mit Todesopfern um etwa acht Prozent gegenüber 2021 gestiegen. Der ADAC sieht einen Wegfall des „Pandemie-Effekts“ und geht von 2770 Verkehrstoten aus. 2020 und 2021 verzeichneten die Statistiker die niedrigsten Zahlen seit Beginn der Aufzeichnungen 1950.

Die erhöhte Fahrfrequenz in einem Jahr ohne Einschränkungen und „Lockdowns“ mache sich natürlich auch im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen bemerkbar, das ist für Polizeihauptkommissar Franz Sailer eindeutig. Einen ausgesprochenen Unfallschwerpunkt im Landkreis sieht der Verkehrssachbearbeiter aber derzeit nicht. Das bestätigt auch sein Kollege Christian Linden. Der Polizeihauptkommissar sieht für den Raum Schrobenhausen die früheren Unfallschwerpunkte „bautechnisch verbessert und beseitigt.“

Kritische Kreuzungen in Neuburg wurden mit Ampeln ausgestattet

Kritische Querungen der Bundesstraße 16 wie an der St. Andreasstraße oder in Höhe Marienheim/Rödenhof seien mit Ampeln ausgestattet worden, so Verkehrssachbearbeiter Sailer. Das bremst zwar den Verkehrsfluss, erhöht aber die Sicherheit. Das Gleiche gelte für den Radfahrer- und Fußgängerverkehr an der Kreuzung Ingolstädter/Monheimer Straße. Die Zu- und Ausfahrt zur B 16 bei Burgheim „behalten wir kritisch im Blick“. Dort kracht es häufiger nach Vorfahrtsfehlern. Dazu hält die Polizei ihre Aktivitäten mit Aufklärung, Alkohol- und Geschwindigkeitskontrollen weiterhin hoch. Die Kontrollen seien präventiv zu sehen, um auf Schnellfahrer einzuwirken und Gefahrenpunkte zu entschärfen, so Polizeihauptkommissar Franz Sailer. 

Radler sollten auf jeden Fall Helme tragen, bei rund 150 Stürzen und Kollisionen seien 30 Radfahrer schwer verletzt worden. Sorge bereiten weiterhin Leichtsinn und Unbekümmertheit beim Fahren mit E-Bikes und Pedelecs. Die Unfälle von Radlern mit Elektroantrieb seien zwar leicht auf 28 zurückgegangen, aber solche Stürze verlaufen meistens nicht glimpflich. Der Verkehrsreferent der Polizei Neuburg empfiehlt Senioren mit schnellen Fahrrädern ein Pedelec-Training mit der Verkehrswacht Neuburg-Schrobenhausen. Die Kurse sind vor Ort, beginnen im Frühjahr, „und jeder kann sich dafür anmelden“. 

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