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FC Ingolstadt

20.01.2011

Der eine kommt, dem anderen droht das Aus

Der eine kommt, dem anderen droht das Aus
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Marino Biliskov trainierte gestern bereits beim FC Ingolstadt mit und soll der Abwehr zu mehr Sicherheit verhelfen.

Das Personalkarussell des FC Ingolstadt in der zweiten Fußball-Bundesliga dreht sich fleißig weiter. Nach den Verpflichtungen von Artur Wichniarek und Edson Buddle haben die Schanzer vor der Partie gegen den MSV Duisburg (Freitag, 18 Uhr) noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Marino Biliskov von der SpVgg Greuther Fürth an die Donau gelockt.

Der 34-jährige Kroate hatte zuletzt mit Ligakonkurrent Arminia Bielefeld verhandelt, sich schließlich aber doch für den FC Ingolstadt und seinen ehemaligen Trainer Benno Möhlmann entschieden. "Die Verpflichtung von Marino wird uns gut tun. Mit seiner Erfahrung ist er eine absolute Bereicherung für unsere Mannschaft", kommentierte Möhlmann die Verpflichtung des Innenverteidigers. Biliskov kommt mit der Erfahrung von 108 Bundesligaspielen für den VfL Wolfsburg und dem MSV Duisburg zu den Oberbayern. In der zweiten Liga lief er bereits 99-mal für den fränkischen Traditionsklub Greuther Fürth auf.

Der 1,95 Meter lange Biliskov ist beidfüßig und stieg gestern bereits bei den Schanzern in den Trainingsbetrieb ein und wird gegen die Zebras aus Duisburg am Freitag mit der Rückennummer 33 auflaufen. Der ehemalige Kapitän der Fürther unterschieb bei den Schanzern einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012.

Während sich die Ingolstädter vom Kroaten Biliskov mehr Stabilität in der Abwehr erwarten, hatten sie sich von Artur Wichniarek mehr Durchschlagskraft im Angriff erhofft. Vor neun Tagen war er beim 17. der Liga als Neuzugang vorgestellt worden und hatte sich kämpferisch gegeben: "Ich will wieder in die zweite Liga zurück, mich dort etablieren und dem FC Ingolstadt im Abstiegskampf helfen", sagte Wichniarek kürzlich bei seiner offiziellen Vorstellung.

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Doch wie es momentan aussieht, wird "König Artur" den Schanzern im Tabellenkeller vorerst wohl nicht helfen können. Bereits nach den ersten zwei Trainingseinheiten klagte der 33-jährige Pole über Rückenprobleme. Der FC Ingolstadt ließ Wichniarek daraufhin beim Mannschaftsarzt des FC Bayern, Dr. Müller Wohlfahrt, in München untersuchen und das Ergebnis schien nicht gerade große Hoffnungen zu machen. "Wichniarek hat sich jetzt vier Tage in stationäre Behandlung begeben, um eine Operation zu umgehen, danach sehen wir weiter", sagte FCI-Sportdirektor Harald Gärtner gestern auf Nachfrage der Neuburger Rundschau.

Sollte die Verletzung tatsächlich schwerwiegend sein, würde der Vertrag mit dem 33-Jährigen automatisch aufgelöst, ließ Gärtner wissen.

In beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst hat der FC Ingolstadt bereits den Kontrakt Robert Fleßers. Der 23-Jährige war zuletzt nur noch bei den Amateuren eingesetzt worden und beim Drittligisten SSV Jahn Regensburg im Gespräch. Dies hat sich mittlerweile allerdings zerschlagen. Ihn ziehe es wieder in den Westen, sagte Sportdirektor Gärtner. Dort soll er bereits einen Verein gefunden haben, den er aber selbst erst noch bekannt geben will.

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