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Donau/Isar

14.10.2017

Die Achterbahnfahrt des SV Karlshuld

Torjäger mit Ladehemmung: SVK-Angreifer Patrick Palfy (rechts) hofft, dass der Knoten bei ihm am Sonntag gegen Wackerstein endlich platzt.
Bild: Roland Geier

Bei den Möslern geht es im bisherigen Saisonverlauf auf und ab. Für Trainer Peter Krzyzanowski steht am Sonntag gegen den FC Wackerstein das wichtigste Spiel der Hinrunde auf dem Programm

Zieht man nach zehn Spieltagen in der Kreisliga Donau/Isar eine Zwischenbilanz, steht fest: Jeder kann jeden schlagen! Dies stellte am vergangenen Wochenende das Schlusslicht TSV Etting unter Beweis, als es dem TSV Gaimersheim einen Punkt abknöpfte. An der Spitze hat sich das Führungstrio TSV Baar/Ebenhausen (22 Zähler), Geheimfavorit TSV Gaimersheim (20) und SV Türkisch Ingolstadt (18) nur knapp vom dicht besetzten Mittelfeld, das momentan sechs Mannschaften bilden, absetzen können.

Überraschend steht am Tabellenende der FC Hepberg, der bislang weit hinter seinen Erwartungen geblieben ist. Auch der TSV Etting, der zum Saisonstart als geheimer Meisterschaftsfavorit galt, hinkt als Vorletzter seinem Saisonziel weit hinterher.

Eine „Achterbahnfahrt“ legte bisher der SV Karlshuld hin, der mit 13 Zählern auf Position neun rangiert. Die Grünhemden gastieren morgen um 15 Uhr beim Aufsteiger FC Wackerstein/Dünzing, der momentan auf Abstiegsrelegationsplatz zwölf steht. Für SVK-Trainer Peter Krzyzanowski ist es das wichtigste Spiel der Hinrunde. „Wenn wir diese Partie gewinnen, dann sind wir zehn Punkte vom Relegationsplatz weg und hätten ein wenig Ruhe“, so der 40-jährige Übungsleiter, der sich sicher ist, dass sich seine Mannschaft „zerreißen wird, um die drei Zähler mitzunehmen“. Zugleich hebt Krzyzanowski aber auch warnend den Finger, den Aufsteiger ja nicht zu unterschätzen. „Die werden alles versuchen, dass sie uns schlagen. Dann wären sie nämlich wieder auf Schlagdistanz zu uns“, so Krzyzanowski weiter.

Im Abschlusstraining hat der Coach seine Truppe noch einmal eingeschworen, alles in die Waagschale zu werfen, um den „Dreier“ einzufahren. Dabei soll es auch keine Rolle spielen, dass er möglicherweise mit Waldemar Paul (krank), Georg Glas (Wade) und Dominic Weigl (Adduktoren) auf drei Stammspieler verzichten muss. „Unser Kader ist groß genug, um diese Ausfälle zu kompensieren“, erklärt Krzyzanowski.

lKreisklasse 2 PAF: Was der TSV Lichtenau in der Kreisklasse abliefert, ist fast schon phänomenal. Reihenweise schießt die Truppe von Dominik Berchermeier den jeweiligen Tabellenführer regelrecht ab. Geht es allerdings gegen Gegner aus dem unteren Drittel, gerät der Motor des TSV ins Stottern. Morgen um 15 Uhr gastieren die Lichtenauer beim „gefühlten“ Spitzenreiter Croatia Großmehring. Der Tabellenzweite hat einen Zähler und zwei Spiele weniger bestritten als Klassenprimus BC Uttenhofen. Erneut ein Fall für den TSV Lichtenau.

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