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Motorsport

12.09.2019

Geschwindigkeit spielt keine Rolle

Der Favorit bei der „Scuderia Modern Historic“ in Neuburg und Umgebung: : Der Nördlinger Klaus Leinfelder, hier in seinem NSU 1200 C, Baujahr 1971.
Bild: Leinfelder

In Neuburg und Umgebung findet am Samstag die dritte „Scuderia Modern Historic“ statt. Welche Ziele die Teilnehmer erreichen müssen und wo gefahren wird.  

Bereits zum dritten Mal findet am morgigen Samstag die „Scuderia Modern Historic“ statt. Veranstalter ist erneut die Scuderia Neuburg, deren Vorsitzender Stephan Schwerdt gemeinsam mit weiteren Helfern die Veranstaltung auf die Beine gestellt hat. Verschiedene Oldtimer und auch neuere Fahrzeuge werden in der Region die Rallye bestreiten und die vorgegebene Strecke zurücklegen. Die Neuburger Rundschau fasst die wichtigsten Fakten zur Veranstaltung zusammen.

Strecke Start und Ziel befinden sich in Winkelhausen (Langenmosen). Los geht es um 10.30 Uhr, die Rückkehr ist für 16.20 Uhr geplant. Von dort geht es über Ehekirchen, Reichertshofen und Burgheim nach Rennertshofen. Die nächsten Ziele für die Teilnehmer sind Neuburg, Weichering und Karlshuld. Insgesamt legen die Starter 210 Kilometer zurück, passieren einige Durchfahrtskontrollen und absolvieren verschiedene Wertungsprüfungen. Wer sich selbst ein Bild machen will, ist bei der Prüfung am Eternitparkplatz in Neuburg richtig. Dort kommen die Teilnehmer gegen 15 Uhr an. „Der Spaßfaktor steht im Vordergrund“, sagt Schwerdt, „der Schwierigkeitsgrad bei den Prüfungen ist eher als niedrig einzustufen“.

Gleichmäßigkeitsveranstaltung Bei der Rallye handelt es sich um eine Gleichmäßigkeitsveranstaltung. Ziel ist hierbei nicht, wie der Name schon sagt, die Wertungsprüfungen möglichst schnell zu absolvieren. Es geht vielmehr darum, die abgesteckten Strecken an den verschiedenen Wertungsprüfungen in einer vorgegebenen Zeit zu absolvieren. Ziel ist es, der vorgegebenen Zeit möglichst nahe zu kommen. Routinierten Fahrern gelingt es, die Vorgabe auf Hundertstel genau einzuhalten.

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Teilnehmer Neben Oldtimern sind bei der Veranstaltung der Scuderia Neuburg auch neuere Fahrzeuge zugelassen. „Wir sind der einzige Veranstalter, der alle Autos zulässt“, betont Schwerdt. Dementsprechend gemischt ist das Teilnehmerfeld, das aus 46 Fahrzeugen besteht. In jedem Auto sitzen zwei Leute, Fahrer und Beifahrer. Von der Scuderia Neuburg sind drei Teams dabei. Der Motor-Club Neuburg ist mit vier Fahrzeugen am Start. Mit dem Nördlinger Klaus Leinfelder vom Augsburger ASC ist einer der Top-Fahrer Deutschlands am Start. „Man kennt sich in der Szene“, sagt Schwerdt, der selbst regelmäßig als Beifahrer Rennen absolviert. „Toll“, sei es, „dass richtig gute Fahrer an unserer Veranstaltung teilnehmen“.

Organisation „Für einen kleinen Klub wie uns ist es eine tolle Veranstaltung“, sagt Schwerdt. Gleichmäßigkeitsveranstaltungen seien zurückgegangen, „dagegen mussten wir etwas tun“. 30 Helfer werden am Samstag benötigt, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

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