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NR-Sportskanone

12.11.2020

Maria Zeller: Philipp Lahm als großes Vorbild

Spielt für den FC Ingolstadt in der 2. Liga: Die Bergheimerin Maria Zeller läuft meist als Linksverteidigerin auf.

Plus Die Bergheimerin Maria Zeller ist wie der ehemalige Bayern-Spieler Außenverteidiger. Was sie an ihm schätzt, welchem Verein sie die Daumen drückt und warum ein bisschen Chaos nicht schlimm ist.

Maria Zeller kann ihrer großen Leidenschaft Fußball derzeit nicht nachgehen. Da die 2. Liga der Frauen nicht als Profiliga zählt, finden beim FC Ingolstadt weder Spiele noch Training statt. Die letzte Partie, die die Schanzer bestritten, wird Maria Zeller aber in Erinnerung bleiben. Im DFB-Pokal schnupperte sie mit ihrem Team bei Bundesligist TSG Hoffenheim an der Sensation. Letztlich musste sich der FCI nach großem Kampf mit 2:4 nach Verlängerung geschlagen geben. In unserer Serie NR-Sportskanone stellen wir die 17-jährige Bergheimerin auf etwas andere Art und Weise vor.

Sommer oder Winter

Maria Zeller: „Der Sommer ist mir lieber. Da ist es schön warm, man kann baden gehen, die Sonne genießen, sich rauslegen und entspannen. Auch Fußball spiele ich im Sommer lieber als im Winter.“

Fernsehen oder Buch

Zeller: „Ich bin kein Buchliebhaber, lese eigentlich nie. Daher wähle ich das Fernsehen, auch wenn ich nur selten durch das Programm zappe und mir Sendungen anschaue. Besser gefallen mir Youtube-Videos, die ich mir auf dem Handy anschaue. Gelegentlich nutze ich auch Netflix, wenn ich mit meinen Geschwistern einen Filmabend mache.“

Chaos oder Ordnung

Zeller: „Mittendrin, würde ich sagen. Grundsätzlich will ich schon, dass es ordentlich ausschaut. Manchmal gehört Chaos aber einfach dazu, gerade wenn ich es zeitlich nicht schaffe, mein Zimmer aufzuräumen.“

Wasser oder Cola

Zeller: „Gewöhnlich trinke ich nur Wasser. Ich mache aber auch mal Ausnahmen. Es gehört dazu, sich mal eine Cola oder ein Spezi zu gönnen. Gerade nach einem Spiel, wenn wir gewonnen haben und erst zwei Tage später wieder Training ist.“

Helene Fischer oder AC/DC

Zeller: „Nichts von beidem, ich höre ohnehin relativ wenig Musik. Da ich Klavier spiele, bevorzuge ich ruhige Lieder wie „Halleluja“ oder „Time to say goodbye“. Bei uns in der Kabine läuft nach den Spielen Popmusik, aber da achte ich nicht so sehr darauf.“

Laufen oder Kraftraum

Zeller: „Puh, ich mag beides, auch wenn es natürlich anstrengend ist. Während des ersten Lockdowns habe ich viel Krafttraining gemacht. Dennoch entscheide ich mich für Laufen. Dabei kann man super abschalten und bekommt den Kopf frei.“

Schloßfest oder Volksfest

Zeller: „Schloßfest. Mir gefällt die Atmosphäre mit den Musikanten, der Umzug ist sehr schön. Es ist in Neuburg einfach Tradition. Für das Volksfest bin ich nicht der Typ.“

Tor schießen oder verhindern

Zeller: „Ein Tor zu verhindern ist mir wichtiger. Das gibt mir mehr, weil ich nicht viele Tore schieße (lacht). Für mich als linker Verteidiger stehen die Defensivaufgaben an erster Stelle. Wenn wir kein Tor bekommen, ist es gut. Unsere Treffer können gerne andere schießen.“

Birgit Prinz oder Alexandra Popp

Zeller: „Die beiden gehören zu den besten deutschen Fußballerinnen aller Zeiten. Ich wähle Alexandra Popp, weil ich sie bei einer DFB-Tagung kennenlernen durfte. Sie gibt nie auf, kann mittlerweile auf mehreren Positionen spielen, sowohl als Stürmer oder im Mittelfeld. Ihr Ehrgeiz ist sehr groß. Dazu hat sie riesige Qualität. Die Schnelligkeit, Kopfballstärke, wie sie die Mannschaft anfeuert. Das alles finde ich gut.“

Frauen- oder Männerfußball

Zeller: „Männerfußball (lacht). Bayern München ist mein Lieblingsverein und ich schaue mir die Champions-League-Spiele sehr gerne an. Ich finde, auch als Frau ist dabei viel zu lernen. Etwa, wie sich die Spieler im Angriff oder der Abwehr verhalten. Bei den Frauen schaue ich bei einer EM oder WM jedes Spiel. Wobei ich sagen muss, dass ich inzwischen auch mehr Bundesligaspiele verfolge.“

VfL Wolfsburg oder FC Bayern

Zeller: „Die beiden Vereine dominieren derzeit den Frauenfußball in Deutschland. Auch wenn der FC Bayern mein Lieblingsverein ist, muss ich zugeben, dass Wolfsburg einen Tick besser ist. Sie sind spielerisch stärker und haben mehr Qualität, sind das Aushängeschild in Deutschland. Ich hoffe zwar, dass Bayern Deutscher Meister wird, glaube aber an einen erneuten Titel des VfL Wolfsburg.“

Philipp Lahm oder Joshua Kimmich

Zeller: Philipp Lahm war mein Lieblingsspieler und ist ein Vorbild für mich. Er ist ein ruhiger Typ, der die Mannschaft als Kapitän vorangetrieben hat. Kimmich hat früher ebenfalls Außenverteidiger gespielt, wird inzwischen aber beim FC Bayern fast nur noch als Sechser eingesetzt. Auch Kimmich ist sehr stark, aber nicht ganz auf dem Level von Philipp Lahm.“

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