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18.05.2010

Pisot und Hartmann als "Volltreffer"

Pisot und Hartmann als "Volltreffer"
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Seht her, wir sind wieder da: Ingolstadts "Riese" Malte Metzelder (hinten) konnte am Montagabend in Rostock mit seinen Teamkollegen nicht nur zwei Treffer, sondern auch die sofortige Rückkehr in die 2. Bundesliga bejubeln. Fotos (3): Roland Geier

Ingolstadt/Rostock Der FC Ingolstadt durchschritt in der dritten Liga viele Höhen und Tiefen. Mit Trainer Horst Köppel schien der Wiederaufstieg nicht zu gelingen. Sein Nachfolger Michael Wiesinger brachte die Schanzer dagegen wieder in die Erfolgsspur zurück. In den Relegationsspielen gegen Rostock bewies das Team noch einmal, warum es zu Saisonbeginn zum Aufstiegsfavoriten erklärt wurde.

Torwart

l Michael Lutz (24 Einsätze): Hatte Licht und Schatten. Zeigte besonders gegen Burghausen Nerven. Wiesinger schickte ihn ins zweite Glied. Zur neuen Saison soll Sascha Kirchstein kommen. Für ihn wird es schwer, die "Eins" zurückzuerobern.

l Marco Sejna (14 Einsätze): Wenn auch nicht immer fehlerlos, so packte der 37-Jährige seine Chance beim Schopf, als er die Nummer eins wurde. Strahlte in der entscheidenden Phase der Saison Ruhe aus. Wird seine Handschuhe an den Nagel hängen.

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Abwehr

l Ralf Keidel (27 Einsätze): Auf den Routinier war immer Verlass. Ist nicht zimperlich in den Zweikämpfen. Führte deshalb auch mit 15 gelben Karten die "Gelbsünder-Kartei" der dritten Liga an.

l David Pisot (35 Einsätze): Der Ex- Stuttgarter erwies sich als Glückgriff für den FCI und verdiente sich die Höchstnote in dieser Saison. Mit seinen 22 Jahren bereits eine Säule in der Viererkette der Schanzer.

l Steven Ruprecht (20 Einsätze): Einer, der sich durchbeißt. Der 22-jährige Ex-Berliner strotzt vor Selbstvertrauen. Nach seinem Mittelfußbruch in der Vorbereitung kam er schneller zurück als erwartet und wurde zum Leistungsträger.

l Tobias Fink (23 Einsätze): Blühte unter Trainer Michael Wiesinger auf. War aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Egal, ob er rechts oder links verteidigte - auf ihn war Verlass.

l Michael Wenczel (13 Einsätze): Verlor bald seinen Stammplatz. Wurde in der Rückrunde zum Reservisten.

l Mathias Wittek (7 Einsätze): Der 20-jährige Ex-Löwe kam zur Winterpause. Sehr talentiert, aber noch zu unerfahren. Zum Ende der Saison verletzt.

l Joy-Ian Paul (3 Einsätze): Der US-Amerikaner kostete dem FC Ingolstadt nichts. Konnte sich aber nicht durchsetzen und verließ daher die Schanzer in der Winterpause wieder.

l Patrick Mölzl (12 Einsätze): Hatte Pech mit Verletzungen und Krankheiten. Musste auf mehreren Positionen einspringen. Braucht wohl eine komplette Vorbereitung, um die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen zu können.

Mittelfeld

l Moise Bambara (33 Einsätze): Ein Kämpfer, der sich selbst nicht schont. In der Defensive wie in der Offensive eine überzeugende Leistung.

l Alexander Buch (6 Einsätze): Kam nach seinem Kreuzbandriss nicht mehr an seine frühere Form heran. Plagte sich immer wieder mit Verletzungen herum.

l Andreas "Zecke" Neuendorf (35 Einsätze): War Kreativspieler, Stimmungsmacher und Publikumsliebling der Schanzer. Er war der Farbtupfer in der dritten Liga. Beendet seine Profikarriere. Wird schwer sein, ihn zu ersetzen.

l Andreas Buchner (31 Einsätze): Der Wirbelwind auf dem Flügel. Ist links wie rechts einsetzbar. Spielte eine gute Saison. Es war wichtig, dass er nach seiner fünfwöchigen Verletzungspause im Schlussspurt zurückkam. Machte sich zum 25. Geburtstag mit dem Aufstieg selbst das schönste Geschenk.

l Robert Fleßers (20 Einsätze): Entwickelte sich zum Allrounder. Außen- und Innenverteidigung, auf der "Sechs" oder dem Flügel - er fand sich überall zurecht.

l Markus Karl (27 Einsätze): Eine Saison mit Licht und Schatten. Musste am Schluss wegen eines Muskelfaserrisses pausieren.

l Malte Metzelder (28 Einsätze): Kein Künstler am Ball. Wirkt wegen seiner Größe auch manchmal hölzern. Machte als Abräumer vor der Abwehr aber eine gute Figur. Auf den Modellathlet war Verlass.

l Stefan Leitl (36 Einsätze): Trainer Michael Wiesinger machte ihn zum Mannschaftskapitän und Leitwolf seiner Elf. Der 32-Jährige zahlte dies mit Leistung zurück. Neben seiner Schnelligkeit und Laufbereitschaft zeichnete er sich auch als Torschütze aus.

l Fabian Gerber (21 Einsätze): Krankheiten und Verletzungen warfen den ehemaligen BundesligaProfi immer wieder zurück. In der Endphase zeigte er jedoch, welch erstklassiger Akteur er sein kann, wenn er fit ist. Mit seinen "Last Minute"-Toren und dem Doppelpack gegen Rostock schoss er den FC 04 in die zweite Liga zurück.

l Stefan Müller (2 Einsätze): Das 20- jährige Talent wurde von der U 23 hoch geholt, um Profiluft zu schnuppern.

l Emin Ismaili (4 Einsätze): Wurde in der Winterpause an die eigene U23 abgegeben.

Stürmer

l Moritz Hartmann (36 Einsätze): Der Ex- Kölner war ein Volltreffer. Er war der Garant, dass der Wiederaufstieg sofort klappte. Mit 21 Treffern wurde er zweitbester Torschütze in der dritten Liga.

l Steffen Wohlfarth (29 Einsätze): Kämpfte sich in die Mannschaft zurück und ergänzte sich mit Hartmann als zweite Spitze recht gut. Ein Kraftpaket, dem vor dem Tor noch die Kaltschnäuzigkeit fehlt.

l Ersin Demir (15 Einsätze): Hielt tapfer durch. Schleppt sich seit Langem mit einer Meniskusverletzung durch. Der Strafraum-Stürmer war da, wenn man ihn brauchte.

Bei uns im Internet

Zahlreiche Bilder vom zweiten Relegationsspiel in Rostock sowie der anschließenden Aufstiegsfeier in der FCI-Kabine gibt es unter

www.neuburger-rundschau.de/bilder.

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