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Fußball

19.08.2020

VfR Neuburg: Fünf Gegentreffer und ein Stürmer im Tor

Hielt seinen Kasten sauber: Niko Schröttle musste beim 0:5 des VfR Neuburg gegen den FC Augsburg II in der Schlussphase als Torwart aushelfen.

Der VfR Neuburg ist gegen den FC Augsburg II chancenlos und verliert mit 0:5. Niko Schröttle überzeugt auf ungewohnter Position.

Der erste Abschluss gehörte dem VfR Neuburg, doch Ray Bishop schoss über das Tor. Gespielt waren zwei Minuten und es sollte die einzige Gelegenheit der Lilaweißen bleiben. Danach bekam der Landesligist vom FC Augsburg II die Grenzen aufgezeigt, war in allen Belangen unterlegen und hätte weit höher verlieren können als mit 0:5.

„Die erste Hälfte ist ärgerlich“ fasste VfR-Trainer Alexander Egen das Spiel zusammen. Natürlich habe der Regionalligist eine höhere Qualität als seine Mannschaft, „aber die Gegentore sind viel zu einfach gefallen“. Seinem Team sei es nicht gelungen, das Zentrum zu schließen und in die Zweikämpfe zu kommen. „Dann“, so Egen, „wird es schwierig, zu verteidigen.“

VfR Neuburg: Steigerung in der zweiten Hälfte

Die Reserve des Bundesligisten, die zwei Ligen höher spielt als die Neuburger, nahmen den überforderten VfR gekonnt auseinander und erspielten sich reihenweise Torchancen. David Deger (9.), Josue Mbila (14., 29.), Henri Koudossou (23.) und Seong-Hoon Cheon (37.) trafen zum 5:0-Halbzeitstand für die Gäste. Mehmet Özdemir im VfR-Tor verhinderte weitere Gegentreffer. Er stand zwischen den Pfosten, da Stammtorhüter Dominik Jozinovic (Urlaub) fehlte. Nicht zu kompensieren waren für die Lilaweißen die Ausfälle von Sebastian Habermeyer (Urlaub), Matthias Riedelsheimer und Fabian Heckel (beide verletzt).

Zumindest mit der zweiten Halbzeit seiner Mannschaft war Egen zufrieden. In der hatte der VfR Neuburg sein Ziel erreicht und kein weiteres Gegentor mehr hinnehmen müssen. „Wir haben uns in der Pause vorgenommen, bei Null anzufangen und uns im Vergleich zu den ersten 45 Minuten gesteigert.“ Chancen hatte der FCA II zwar weiterhin, agierte aber weniger engagiert und zielstrebig als in den ersten 45 Minuten, was dessen Trainer Josef Steinberger sichtbar missfiel.

Letztlich hatte dieses Testspiel sogar noch eine Anekdote zu bieten. Da Özdemir nach 65 Minuten wegen einer Oberschenkelzerrung nicht weiterspielen konnte und kein Ersatztorhüter zur Verfügung stand, zog sich Stürmer Niko Schröttle die Handschuhe an. In seiner Zeit beim TSV Rain II habe er bereits einmal zwischen die Pfosten gemusst und sogar einen Elfmeter gehalten, erzählte Schröttle später. Sein Torwarttalent bewies der 25-Jährige etwa, als er einen Schuss aus kurzer Distanz von Cheon (88.) parierte. „Mehmet und Niko haben super gehalten“, zollte Egen seinen Schlussmännern Respekt.

Sein nächstes Testspiel bestreitet der VfR am Samstag (17 Uhr) beim Bezirksligisten FSV Pfaffenhofen.

VfR Neuburg Özdemir – Klink, Ebwerwein, Mehl, Alhamday – Friedl, Brzezinski, Mesinger, Bishop – Schröttle, Scharbatke (Bader, Belousow, Precht, Hajdarevic, Zenginsan, Roßkopf).

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