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Auf der To-do-Liste des neuen OB

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Kommentar Von Martina Bachmann
20.07.2019

Es ist schade, dass in der guten Stube Nördlingens, dem Marktplatz, derzeit nichts vorwärts geht. Doch wer mag es privaten Investoren verdenken, wenn sie in Zeiten wie diesen Projekte – zumindest vorerst – nicht weiterverfolgen? Die Baubranche boomt, das wirkt sich auf die Preise aus. Auf der anderen Seite leidet der Handel unter der Online-Konkurrenz, hohe Mieten kann man da nicht verlangen. Und teure Wohnungen in der Altstadt können sich auch nur wenige leisten. Bereits jetzt heißt es hinter vorgehaltener Hand, dass so mancher Wohnungseigentümer seine Mietpreis-Vorstellungen herunterschrauben musste. Dazu kommen strikte Auflagen des Denkmalschutzes, die Vorgaben der Altstadtsatzung und vieles mehr.

Noch wirkt der Marktplatz belebt, dank des Wasserspiels vor der Georgskirche, dank der Tische und Stühle vor den Cafés, dank der Sitzdecks. Doch sobald es kälter wird, wird sich dieses Bild deutlich verändern. Jetzt sind neue Ideen gefragt, kreative Konzepte. Schauen wir mal, was die Wahlkämpfer in den kommenden Monaten präsentieren. Die Belebung des Marktplatz-Areals liegt nämlich nicht allein in der Verantwortung von Privatinvestoren. Sie sollte auf der Agenda des künftigen Oberbürgermeisters, des künftigen Stadtrates, mit ganz oben stehen.

Lesen Sie hier über den Stillstand am Nördlinger Marktplatz

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