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Aufeinander Rücksicht nehmen

Jan-Luc Treumann
Kommentar Von Jan-Luc Treumann
09.08.2019

Autofahrer setzen sich über Verbotsschilder in Deiningen hinweg. Doch das kann gefährlich werden.

Es ist tatsächlich nicht so leicht, sich in Deiningen zurechtzufinden. Biegt man um eine Ecke, in der Hoffnung, sich nun auf den Weg zu seinem Ziel machen zu können, steht dort schon das nächste Schild, das besagt: „Verbot für Fahrzeuge aller Art“. Das ist manchmal ärgerlich, besonders, wenn man es eilig hat.

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Dennoch darf das kein Grund sein, sich über Durchfahrtsverbote hinwegzusetzen und Bauzäune zu umfahren. Und erst recht nicht Bauarbeiter zu beleidigen. Sie können nichts dafür, dass eine Straße saniert werden muss – sie erledigen nur ihren Job. Von einer neuen Fahrbahn profitieren letztendlich alle Verkehrsteilnehmer.

Was bringt es, sich darüber hinwegzusetzen? Wer den illegalen Weg und die vermeintliche Abkürzung nimmt, ärgert sich, dass er zwischen den Arbeitern nicht durchkommt. Es besteht ein Verletzungsrisiko für die Bauarbeiter durch Autofahrer. Die Arbeiter werden von der Arbeit abgehalten, wenn sie ständig schauen müssen, ob sich nicht eine unbefugte Person auf der Baustelle befindet. Die Autos können bei der Fahrt über die Baustelle auch noch beschädigt werden – entweder durch die abgefräste Straße oder durch die schweren Maschinen und Lkw. Schlimmstenfalls könnte jemand verletzt werden. Ist das die eingesparte Zeit wirklich wert?

Lesen Sie dazu auch: Deiningen: Bauarbeiter werden auf der Baustelle beschimpft

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