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Forheim

08.02.2020

Bürgermeisterwahl: Wilfried Graf kandidiert in Forheim

Wilfried Graf möchte Rathauschef der Gemeinde Forheim werden. Er sieht seine Beziehungen innerhalb seiner Partei als Unterstützung.
Bild: Philipp Wehrmann

Plus Wilfried Graf will Bürgermeister der Gemeinde Forheim werden. Besonders wichtig ist ihm die Familienfreundlichkeit der Gemeinde

Wilfried Graf will Bürgermeister von Forheim werden. Der 43-Jährige ist kein Unbekannter in der Kommunalpolitik seiner Heimatgemeinde: Er saß bereits von 2008 bis 2014 im Gemeinderat. Bei der Kommunalwahl am 15. März tritt er nun gegen Andreas Bruckmeier aus Aufhausen an. Beide möchten Nachfolger des amtierenden Bürgermeisters Werner Thum werden, der nicht mehr zur Wahl antritt.

Ein anderes Amt hat Graf bereits von Thum übernommen: Seit Frühjahr 2019 ist er Vorsitzender des CSU-Ortsverbands in Forheim. Als Bürgermeisterkandidaten nominiert hat ihn allerdings die „Wählergruppe I Forheim“.

Graf kam über seine Arbeit an der Parteibasis in die Politik. „Bei der Bundestags-, der Landtags- und Europawahl habe ich Plakate geklebt und Häuserwahlkampf gemacht“, erzählt er. Seine Verbindungen zu Parteikollegen würden ihm bei der Arbeit im Rathaus helfen, sagt er. Einige Gemeinderatsmitglieder und seine Parteikollegen hätten ihn dann ermutigt, als Bürgermeisterkandidat anzutreten. Zunächst habe er sich gefragt: „Kann ich das?“ Er sei zu dem Entschluss gekommen: Ja.

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Graf sieht seine Erfahrungen mit dem Ehrenamt als Vorteil

Nutzen würden ihm dabei, so sagt er, seine Erfahrungen als Ehrenamtlicher. In seinen 30 Jahren als aktiver Schütze übernahm er im Verein auch die Funktionen des Jugend-, des Sport- und des Kassenwarts. Und auch im Kirchenvorstand engagierte er sich sechs Jahre. Deshalb sei ihm bewusst, wie wichtig das Ehrenamt und Vereine für Forheim seien. Er wolle sie als Bürgermeister fördern.

Abgesehen von Unklarheiten bei der Nachfolge hinterlasse Bürgermeister Thum eine Gemeinde, „die sehr gut da steht“. Die Gemeinde habe zwei Schützenheime und zwei Feuerwehrhäuser sowie jeweils ein Feuerwehrfahrzeug. „Hier kommt niemand zu kurz“, betont er. Und auch ein Windkraftprojekt in Aufhausen befürwortet Graf: „Das finde ich nur gut.“ Eine solche Anlage würde schließlich Gewerbesteuereinnahmen für Forheim bedeuten. Besonders einsetzen möchte er sich für den Forheimer Kindergarten. Um junge Familien im Ort zu halten, wolle er zudem als Bürgermeister dafür sorgen, dass genug Bauplätze vorhanden sind.

Für den Brauer ist die Familie wichitg

Die Familie spielt für den Aufhausener ohnehin eine wichtige Rolle. Deshalb habe er seine Kandidatur auch erst privat abgestimmt. „Mir war wichtig, dass meine Frau hinter dieser Entscheidung steht.“ Er ist verheiratet mit Andrea Graf, hat eine fünfjährige Tochter und zwei Söhne im Alter von drei und fünf Jahren. Zusammen leben sie in einem Mehrgenerationenhaus mit Grafs Bruder und seinen Eltern.

Beruflich ist er als Brauer- und Mälzermeister bei einer Brauerei in der Region tätig. Für den Fall einer Wahl würde er in seinem Hauptberuf kürzer treten. Als ehrenamtlicher Bürgermeister sei eine Vollzeitstelle unrealistisch, sagt er. „Ich habe bereits mit meinem Arbeitgeber eine Lösung gefunden“, fügt er hinzu.

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