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20.10.2020

Ehingen will Glasfaser

Faas informiert den Gemeinderat

Gemeinderat Markus Faas, der in seiner Funktion als 2. Bürgermeister bei einer Veranstaltung im Nördlinger TCW über den Glasfaser-Ausbau teilgenommen hatte, informierte das Kollegium über die neuesten Erkenntnisse. Man war sich bald einig, dass man bei diesem Thema schnell handeln müsse. Zum einen sind die Leitungen jetzt schon überlastet, zum anderen sei nach neuen Richtlinien „Glasfaser bis zum Haus“ nun förderfähig. Bisher gibt es Glasfaser im Ort nur bis zum Verteiler, danach würde durch die alten Kupferleitungen der Telekom mehr schlecht als recht weitergeleitet. Die Dorferneuerung in Ehingen bietet sich zwar als guter Einstieg an, aber man will in Ehingen keine Zeit verlieren und „beim Tiefbau generell“ über den Einbau von Leerrohren nachdenken.

Die Anfrage der Stadt Oettingen über eine Kostenbeteiligung für den „irrtümlich“ bis weit auf Ehinger Gebiet sanierten Radweg, die in der vorherigen Sitzung noch für Erheiterung gesorgt hatte, ist ohne Diskussion positiv beschieden worden. Tenor: „Es ist ja vernünftig gemacht und dann zahlen wir das auch.“

Ein weiterer Weg, der Ries-Panorama-Wanderweg, war das nächste Thema im Rat. Bürgermeister Thomas Meyer beschrieb die Routenführung von Niederhofen kommend zur Kirche, am Gemeindezentrum vorbei, Leibug, Weiher und dann Richtung Belzheim zur Antoniuskapelle. Laut Information des Landratsamtes wird die Beschilderung komplett neu gemacht. Die Gemeinde will sich aber vorbehalten, bei der endgültigen Beschilderung dabei zu sein, um aus Sicht der Einheimischen Hindernissen für die Landwirtschaft oder lokalen Unklarheiten vorbeugen zu können.

Der Bericht des Bürgermeisters über einen Ortstermin mit der Unteren Naturschutzbehörde und dem Landschaftspflegeverband machte klar: Bei der Grünland-Bewertung und -Entwicklung steht Ehingen „gut da, was die Ausgleichsflächen angeht“. Die alte Schuttgrube als Ausgleichsfläche sei nach kleineren Ergänzungen geradezu ideal. Auch beim Programm „Wiesenbrüter“ seien durchaus Erfolge zu verzeichnen, so habe sich die Stieglitz-Population auf dem Gemeindegebiet mehr als verdoppelt. Kleinere Aufgaben zum Nacharbeiten gibt es im Biotop „Weiher“ und beim Bach in Belzheim. Alles Notwendige werde in den nächsten Monaten erledigt, so Bürgermeister Thomas Meyer.

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