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Kommentar

12.11.2019

Ein Zukunftsplan ist längst überfällig

Matti Müller spricht am Wochenende in der Goldenen Gans über Kommunalpolitik im Allgemeinen und will auch Spezielles aus Oettingen nicht ausklammern. Bürger sollen anschließend in offener Runde diskutieren dürfen.
Bild: Heike Jahnz (Archivbild)

Ein Zukunftsplan für Oettingen, der über die laufende Legislaturperiode hinausreicht, ist längst überfällig, schreibt Verena Mörzl in ihrem Kommentar.

Ein Zukunftsplan für Oettingen, der über die laufende Legislaturperiode von Stadtrat und Bürgermeisterin hinausreicht, ist längst überfällig. Denn für was steht Oettingen eigentlich? Storchenstadt, Romantische Residenzstadt, „Staatlich anerkannter Erholungsort“ – all das wird gern als Synonym oder sogar als Werbeslogan für Oettingen verwendet. Nur, was bedeutet das? Und wohin soll sich die Stadt entwickeln, in der Potenzial steckt und in der viele Schätze liegen?

Nach wiederkehrender Kritik („fehlende Weitsicht“) in den vergangenen Jahren zeigt Stadtrat Ludwig Däubler (Aktive Bürgerliste) mit der Vortragsveranstaltung „Oettingens Zukunft – Chancen und Risiken“, wie sich erste Ideen für einen Zukunftsplan finden lassen könnten. Er nennt das die „Vision 2040“. Auch wenn der Referent und frühere Oettinger Bürgermeister Matti Müller dieses Brainstorming sicher bereichern kann: Dass die Wahl auf ihn gefallen ist, ist unglücklich.

Der Zukunftsplan sollte für alle gestaltet werden

Er ist und bleibt der Vorgänger von Petra Wagner, der frühere SPD-Bürgermeister. Selbst in einem neu gewählten Stadtrat ist es fraglich, ob sich Mitglieder von CSU/FWG oder der Stadtteilliste auf etwas einlassen, das im Grunde in einer Veranstaltung mit Müller wurzelt. Weil sich sogar die SPD am Referenten stört, da sie vorab nicht über dessen Teilnahme informiert wurde, ist es auch bei ihr fraglich, ob sie sich auf die „Vision 2040“ einlässt.

Ein Zukunftsplan ist längst überfällig

Klar sollte allen Beteiligten sein: Der Zukunftsplan Oettingens sollte mit allen und für alle gestaltet werden.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Matti Müller mischt in Oettingen wieder mit

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