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Nördlingen

09.09.2019

Ein friedliches Stadtmauerfest 2019

Das Nördlinger Stadtmauerfest zog tausende Besucher an. Die feierten friedlich.
Bild: Jochen Aumann

Den schlechten Wetterprognosen zum Trotz regnet es bei den beiden Umzügen nicht. Organisatoren und Polizei sprechen von einem äußerst friedlichen Fest.

Die Wetterprognosen waren alles andere als berauschend gewesen. Doch die Nördlinger hatten vergleichsweise Glück – zum Beispiel am Sonntag, als der große Regenschauer erst dann einsetzte, als sich der Festumzug des 13. Historischen Stadtmauerfestes bereits durch die Gassen und Straßen der Altstadt geschlängelt hatte. „Wir hatten ganz großes Glück mit dem Wetter“, sagte so auch Hauptamtsleiter Peter Schiele vom Organisationsteam am Sonntagabend gegenüber unserer Zeitung.

Genaue Besucherzahlen konnte Schiele zum Redaktionsschluss dieser Ausgabe noch nicht nennen. Doch insgesamt sei man sehr, sehr zufrieden. Am Freitagabend seien die Besucher erst später gekommen, doch dann sei deren Zahl dem Freitag von 2016 nicht nachgestanden. Gerade der Samstag sei sehr gut gewesen, am Sonntag habe wohl so mancher dem Wetter nicht ganz getraut. Schiele betont, dass das Fest absolut friedlich gewesen sei. Vielleicht auch eine Folge der Entzerrung, meint er: Nicht alles soll sich geballt im Kern um den Marktplatz abspielen. Bewusst habe man auf Lager „außerhalb“ gesetzt – und der Besucherandrang, beispielsweise im Ochsenzwinger, zeige, dass diese Strategie richtig sei.

Nur ein Trickdiebstahl und eine leichte Körperverletzung

Ein „äußerst ruhiges Fest“ war das diesjährige Stadtmauerfest für die Polizei, wie der stellvertretende Dienststellenleiter, Robert Schmitt, auf Anfrage der Rieser Nachrichten sagte. Lediglich einen Trickdiebstahl und eine leichte Körperverletzung meldeten die Beamten. Auch dieses Mal wurden die Nördlinger Polizisten von Kollegen aus Augsburg unterstützt. Bei der Mess’ hatten die noch geklagt, wie unfreundlich die Rieser seien – dieses Mal dagegen hätten die Augsburger von einem „äußert freundlichen Umgang“ mit der Polizei berichtet, sagt Schmitt. Viele Einsatzstunden seien am Wochenende angefallen, doch Schmitt betont: „Ich mache gerne Dienst.“ Das Stadtmauerfest gefalle ihm.

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Von einem „ruhigen und durchschnittlichen Dienst“ berichtete auch der Einsatzleiter des Sanitätswachdienstes, Daniel Uhl vom Bayerischen Roten Kreuz. Er und seine Kollegen mussten vor allem die bei einem Fest üblichen Schnittverletzungen behandeln. Die Gäste wiederum hätten sich von ihrer besten Seite gezeigt: „Die Leute waren alle sehr nett.“ Das historische Stadtmauerfest sei der größte Einsatz im ganzen Jahr, sagte Uhl. Aus dem gesamten Landkreis Donau-Ries würden Sanitäter nach Nördlingen kommen, darüber hinaus auch aus Wassertrüdingen und Diemantstein. Zudem werde man vom DLRG unterstützt. Gleich an mehreren Stellen im Gebiet der Altstadt hatte das BRK Rettungswagen positioniert. So könne man im Ernstfall schnell vor Ort sein, erklärte Uhl.

Den Kommentar zum Fest von RN-Redaktionsleiterin Martina Bachmann lesen Sie hier: Hut ab vor den Nördlingern

Eine Bildergalerie vom Großen Zapfenstreich und der Gebetsszene gibt es hier:

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17 Bilder
Mit dem großen Zapfenstreich endet das Nördlinger Stadtmauerfest
Bild: Jochen Aumann
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