Newsticker
RKI meldet 24.000 Neuinfektionen, Inzidenz steigt auf 120
  1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Eine Frau führt die Stadtratsliste der Grünen in Nördlingen an

Wahlen 2020

20.11.2019

Eine Frau führt die Stadtratsliste der Grünen in Nördlingen an

Diese 30 Männer und Frauen kandidieren für die Stadtratswahl im März 2020.
Foto: Szilvia Iszó

Plus Andrea Eireiner steht ganz oben auf der Liste der Kandidaten für den Nördlinger Stadtrat. Sie ist zu 50 Prozent mit Frauen besetzt.

Nach CSU und PWG haben nun auch die Grünen ihre Stadtratskandidaten für die Nördlinger Stadtratswahl nominiert. Die Aufstellungsversammlung fand im Anschluss an die Kür von Wolfgang Goschenhofer zum Oberbürgermeisterkandidaten statt. Die Grünen haben es geschafft, die Liste paritätisch, also zu jeweils 50 Prozent mit Frauen und Männern, zu besetzen. Was wollen sie bewegen?

Die Liste ist eine Mischung aus jungen Leuten und älteren, erfahrenen Personen. Die drei amtierenden Stadtratsmitglieder bewerben sich wieder. Anders als sein Mitbewerber von der PWG, David Wittner, steht auch Wolfgang Goschenhofer auf der Liste mit dem Ziel, das Stimmenpotenzial für die Liste zu steigern. Die Grünen wollen mit einer gestärkten Fraktion im Stadtrat mehr Einfluss auf die Stadtpolitik nehmen.

Angeführt wird die Liste von Andrea Eireiner, gefolgt von Wolfgang Goschenhofer und der Sprecherin der Nördlinger Grünen, Franziska Schweikert. Auf Platz vier folgt Rudi Koukol. Platz fünf nimmt Sigrun Wagner ein, Platz sechs Reinhard Neff.

Alle Kandidaten wurden namentlich vorgestellt. Einige von ihnen erläuterten ihre persönlichen Schwerpunkte und Beweggründe, sich für die Grünen einzubringen. Auffallend war, dass dabei alle ihre enge Verbundenheit zu ihrer Stadt Nördlingen in fast patriotischer Weise zum Ausdruck brachten. Auch diejenigen, die von auswärts in die Stadt gezogen sind, beschrieben ihr „Wohlfühlgefühl“ und die hohe Lebensqualität, die Nördlingen für sie und ihre Familien biete. Dies sei auch der Grund, sich im Hinblick auf die Kommunalwahlen politisch einzubringen und mitzuhelfen, die Grünen in Nördlingen weiter stark zu machen.

Spitzenkandidatin Andrea Eireiner, die für ihre Partei auch im Kreistag sitzt, betonte, wie wichtig ihr die sozialen Themen in der Stadt seien. Diese reichten von einer guten Kinderbetreuung bis hin zu guten Altenpflege-Einrichtungen und damit eng verbunden einer Barrierefreiheit. Gerade der Pflegebereich, in dem sie seit vielen Jahren selbst tätig sei, gewinne auch in Nördlingen immer mehr an Bedeutung.

Oder Professor Wolfgang Mussgnung, der Kunst und Kultur mittlerweile als einen wesentlichen Standortfaktor für eine Kommune betrachtet und in einer Stadtverwaltung einen entsprechenden Stellenwert haben müsse. Er helfe gerne mit, dies auch in der Praxis umzusetzen.

Jüngere Bewerber wollen die Angebote für die Jugend ausbauen

Die jüngeren Bewerber wollen einen möglichen Oberbürgermeister Goschenhofer beim Ausbau von weiteren Angeboten für die Jugendlichen unterstützen und auch deren Meinung dazu abfragen.

Thema der Versammlung war auch die Verkehrspolitik in und um Nördlingen. Kritisiert und für verbesserungswürdig erachtet wurden die vielen Einzellösungen im Straßenausbau, wie etwa die „Brezl-Lösung“ an der Bundesstraße 25 nach Möttingen, die nicht nur von Wolfgang Goschenhofer als „völlig daneben“ bezeichnet wurde. Anstatt sich auf Insellösungen zu konzentrieren, müsse bei den Planungen größer und über das Ries hinaus gedacht werden. Zu einer vernünftigen Politik gehöre es, globalere Alternativen zu suchen.

Wie der OB-Kandidat wurden die Stadtratsbewerber einstimmig von den 21 Wahlberechtigten des Grünen-Ortsverbandes gewählt. Geleitet wurde die Abstimmung von der Grünen-Kreisvorsitzenden und Kreisrätin Ursula Kneißl-Eder.

Das sind die Kandidaten der Gründen für den Nördlinger Stadtrat

In den kommenden Wochen wollen die Kandidaten auf Veranstaltungen in der Stadt und den Stadtteilen sich und das Wahlprogramm der Grünen vorstellen.

Das sind die Kandidaten:

  • 1. Andrea Eireiner
  • 2. Wolfgang Goschenhofer
  • 3. Franziska Schweikert
  • 4. Rudi Koukol
  • 5. Sigrun Wagner
  • 6. Reinhard Neff
  • 7. Anna-Katharina Weickhmann
  • 8. Wolfgang Mussgnug
  • 9. Gabriele Burger
  • 10. Gunther Wagner
  • 11. Margit Jeltsch
  • 12. Gerd Böhnlein
  • 13. Alexandra Hey
  • 14. Nico Jilka
  • 15. Corinna Florian-Dischinger
  • 16. David Inwald
  • 17. Danuta Stekla
  • 18. Jürgen Buschmann
  • 19. Gabriele Annuß
  • 20. Rüdiger Wagner
  • 21. Ulrike Ehrentreich
  • 22. Martin Jeltsch
  • 23. Gisela Zieske
  • 24. Elmar Benedikter
  • 25. Sabine Stegmair
  • 26. Wolfram Wegele
  • 27. Carola Bandel
  • 28. Ralf Barfeld
  • 29. Sabine Manz
  • 30. Matthias Scherler
  • Ersatz: Bac Dang, Lothar Schmidberger und Susanne Todt

Lesen Sie auch: OB-Kandidat Goschenhofer fordert mehr Kreativität

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren