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Wohnen

20.04.2019

„Eine ideale Aufenthaltsqualität“

Architekt Reiner Schlientz (Zweiter von rechts) und Sebastian Haag (links daneben) führten die Nördlinger CSU durch das künftige Wohnquartier „Egerviertel“.
Bild: Schwarzer

Der Architekt des neuen Wohnviertels in Nördlingen erklärt sein Konzept

Von den Planungen für ein neues Wohnquartier mit rund 80 Einheiten samt Hort, Kita und Kindergarten auf dem früheren Gelände der Ankerbrauerei (wir berichteten) zeigten sich Mitglieder der Nördlinger CSU bei einem Ortsbesuch beeindruckt. Bauherr ist das Unternehmen Eco Residential aus Augsburg, das zusammen mit der Eigentümerfamilie Haag und dem Nördlinger Architekten Reiner Schlientz das auf 20 bis 30 Millionen Euro veranschlagte Projekt in den kommenden drei bis vier Jahren umsetzen will.

Der CSU-Ortsvorsitzende und Oberbürgermeister-Kandidat Steffen Höhn bezeichnete das Vorhaben als große Chance für die Stadt, auf den zunehmenden Wohnungsbedarf zu reagieren. Nördlingen werde immer mehr zu einer „Wohnstadt“ und vor diesem Hintergrund sei das „Egerviertel“ eine ideale Ergänzung. Sebastian Haag, der zusammen mit seiner Mutter Eigentümer des Geländes ist, sagte, er habe großen Wert auf eine „soziale Komponente“ bei den Planungen gelegt „Ich wollte, dass mehrere Generationen in dem künftigen Viertel wohnen“.

Auf die ruhigen Innenhöfe des künftigen Areals wies Architekt Schlientz hin, der den CSU-Mitgliedern das Projekt ausführlich erläuterte. Eine der Ideen sei dabei gewesen, einen Zugang zum Wasser, sprich zur vorbeifließenden Eger, zu schaffen. Zudem biete der Bäumlesgraben hinter der Stadtmauer eine ideale Aufenthaltsqualität. Schlientz erwähnte auch die enge Abstimmung der Planungen mit der Nördlinger Stadtverwaltung. Diese sei von Anfang an in das Konzept einbezogen gewesen.

Angeboten würden Ein- bis Fünfzimmerwohnungen. In den kommenden vier Monaten finde der Abriss einiger alter Gebäude statt. Danach folgten die archäologischen Untersuchungen. Im Frühjahr kommenden Jahres rechnet Schlientz mit dem Beginn der Bauarbeiten für das neue Viertel. Wenn alles einigermaßen glatt laufe, könnte die Fertigstellung im Laufe des Jahres 2022 erfolgen.

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