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Konzert II

05.12.2017

Eine tolle Darbietung der Regensburger

Der Nachwuchschor der Regensburger Domspatzen trat in der ehemaligen Benediktiner-Klosterkirche in Auhausen auf.
Bild: Peter Tippl

Der Nachwuchschor der Domspatzen begeisterte in der ehemaligen Benediktiner-Klosterkirche in Auhausen

Ein großer Wurf ist dem Verein „Musica Ahuse“ mit dem Konzert des Nachwuchschores der Regensburger Domspatzen in der ehemaligen Benediktiner-Klosterkirche in Auhausen gelungen. Rund 60 Chorsänger und vier Instrumentalisten brachten unter Leitung von Kathrin Giehl ein raumfüllendes Klangerlebnis und ein Konzert der Extraklasse in das Gotteshaus. „Rorate Coeli – Tauet Himmel den Gerechten“ war die Botschaft des Konzerts und als Untertitel passend zu den jungen Stimmen „ein Hirtenjunge erlebt das Kommen des Messias“.

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Ein spannendes Konzertjahr wird mit dem Konzert der Regensburger Domspatzen zu Ende gehen, resümierte Jürgen Sellnow, zweiter Vorsitzender des Vereins „Musica Ahuse“ in der Begrüßung und erinnerte an die straffe Anreise der Domspatzen. Vom Unterrichtsschluss in Regensburg am späten Vormittag und Mittagessen, Busbereitstellung und Einchecken im Konzertanzug bis zur Stell- und Akustikprobe kurz vor 15 Uhr, kurzer Imbiss und Einsingen im Gemeindehaus eine Stunde vor Konzertbeginn. Sellnow dankte der Kirchenmusikerin Katharina Giehl, dem mitgereisten Chorpräfekten Christian Vieracker und Reiseleiter Hendrik Schmitz für ihr pädagogisches Geschick, Engagement und Ausbildung des herausragenden Chores und den begleitenden Instrumentalisten Carolina Brem und Valentin Penninger (beide Violine), Benedikt Wagner (Violoncello) und Max Rädlinger (Klavier). Zum Abschluss des Konzertjahres in der Auhausener Basilika werden die Zuhörer laut Sellnow nun mitten hinein in den Advent genommen, gleich zu Beginn mit einer sechsstimmigen a capella Eigenbearbeitung über das Konzertmotto „Rorate Coeli Desuper“ von Chorleiterin Giehl.

Das Konzert entwickelte sich zu einer grandiosen Darbietung der einzelnen Werke in seiner gesamtheitlichen Betrachtung, dargeboten in vier- bis achtstimmigem Chorgesang. Im ersten Teil bis zu „der Morgenstern ist aufgedrungen“ von Michael Praetorius, darauf folgte der musikalische Freude über die bevorstehende Ankunft des Herrn, Maria als zentrale Figur des Heilsgeschehens gipfelte in einem mächtigen „Magnificat“ und die Hirten, eigentlich die Geringsten der Gesellschaft, bildeten als die ersten Gäste im Stall den musikalischen Abschluss. Zwischen den Hauptteilen wurden von jungen Chorsängern Texte gleich dem Tagebuch eines Hirtenjungen eingebracht.

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Umjubelt der Schlusspunkt mit „O Holy Night“ in einer schmissigen Bearbeitung von Kathrin Giehl, womit sich das Publikum noch nicht zufrieden gab. „Gloria in excelsis deo“ legte der Chor als Zugabe drauf und der Applaus wollte nicht enden. „Es schwinden jedes Kummers Falten, solang des Liedes Zauber walten“ von Friedrich Schiller wählte Jürgen Sellnow als persönliches Resümee bei den abschließenden Dankesworten und noch einmal brandete Applaus auf. Sellnow sprach seinem gesamten Team Dank für die Aufbauarbeiten und Organisation rund um das Abschlusskonzert und bei den Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres aus, der Gemeinde, den Nachbarn und die Konzertreihe werde auch im Gedenken an den Ahuse-Gründer Fritz Kollmar im kommenden Jahr mit dem ersten Konzert am 12. Mai fortgeführt.

„Ein verdienter Abschlussapplaus und ein verdienter Abendschmaus im Feuerwehrhaus“ sei laut Sellnow ein kleines Dankeschön für ein großes Konzerterlebnis.

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