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Bürgerversammlung

04.11.2017

Erlbacher ärgern sich über schlechtes Netz

Bei der Internetanbindung und beim Mobilfunk gibt es Probleme

Die Erlbacher sind stocksauer auf die Mobilfunkanbieter. Seit zehn Jahren seien die nicht in der Lage, den Oettinger Stadtteil mit entsprechenden Funkverbindungen zu versorgen. Bei der Bürgerversammlung im Gasthaus Deeg machten sich einige Bürger gehörig Luft über diesen Missstand. Auch die Oettinger Stadtverwaltung bekam ihr Fett ab. Sie tue zu wenig, damit hier etwas vorwärtsgehe. Gleiches gelte bei der Breitbandversorgung, die ebenfalls sehr zu wünschen übrig lasse.

Bürgermeisterin Petra Wagner verwahrte sich gegen die Vorwürfe und spielte den Ball an die Erlbacher zurück. „Ihr müsst beim schnellen Internet selbst aktiv werden und bei dem Anbieter entsprechende Verträge abschließen“, sagte die Rathauschefin. Nur wenn es eine bestimmte Anzahl von Kunden gebe, würden die Internetanbieter aktiv.

Ortsbeauftrager Helmut Schmidt sieht in Glasfaseranschlüssen bis in die Haushalte die beste Lösung. Die Firma Inexio sei bereit, diese durch die notwendigen technischen Aufwendungen sicherzustellen, wenn sich 40 bis 44 Kunden vertraglich an sie binden würden. Momentan gebe es zwar Anschlüsse über Kupferverbindungen aus einem Verteiler im Nachbarort Niederhofen. Diese ermöglichten jedoch wegen der weiten Entfernung nur sehr langsame Geschwindigkeiten, die niemanden zufriedenstellten. Beim fehlenden Mobilfunk habe es bereits Gespräche mit der Telekom gegeben, die allerdings in der Sache nichts gebracht hätten. Zusammen mit der Stadt Oettingen werde er aber an dem Thema dranbleiben, sagte Schmidt zu.

Der Ort liegt im Funkschatten

Erlbach habe leider das Pech, dass es in einem Funkschatten liege. Zwar stehe eine Mast am Oettinger Rossfeld. Die dortigen Funkwellen reichten jedoch nicht bis nach Erlbach. Einen weiteren Mast in unmittelbarer Nähe aufzustellen, komme für die Telekom bisher nicht infrage, so Schmidt gegenüber unserer Zeitung.

Der Ortsbeauftragte lobte das breite Miteinander im Ort, was besonders bei der Dorfkirchweih zum Ausdruck komme. Positiv sei zudem, dass mittlerweile am Feuerwehrhaus ein Defibrillator hänge.

Weiter strebt Schmidt eine Lösung für den Fall einer Schließung der örtlichen Gaststätte an. Er könne sich vorstellen, das Feuerwehrdomizil entsprechend auszubauen und dort weitere Räumlichkeiten als Treffpunkt für die Erlbacher zu schaffen.

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