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28.01.2020

Fehler beim Aktienhandel

Börsenexperte gibt Tipps zur Geldanlage

Bis auf den letzten Platz war der Genosaal beim Anlegerforum der Raiffeisen-Volksbank Ries gefüllt. Das Thema „Richtig handeln an der Börse“ interessierte laut einer Pressemitteilung rund 200 Besucher. Norbert Betz, Leiter der Handelsüberwachungsstelle der Börse München, hielt einen Vortrag darüber, wie Anleger gängige Fehler vermeiden. Wer an der Börse aktiv sei, brauche Geduld, sagte der Experte. Jeder könne an der Börse erfolgreich sein, wenn er nur Geduld mitbringe. Denn die Börse sei wie eine Sportart mit Rückenwind. Zwar spiele immer eine Portion Glück mit. Wenn man aber die Entwicklung über längere Zeiträume betrachte, seien immer positive Entwicklungen möglich. Ein beliebter Fehler sei, sagte Betz, die Sektorenverliebtheit. Das heißt: Man neigt dazu, Aktientitel zu kaufen, bei denen man sich vermeintlich auskenne, zum Beispiel beruflich, heißt es in der Mitteilung weiter. Beruf und Depot zu vermischen sei falsch und fahrlässig, denn wenn es einer Branche schlecht gehe, schade das dem eigenen Job und dem Depot zugleich. Als „Kontrollillusion“ bezeichnete er genauso die Treue zur Heimat bei Aktiengeschäften. Zwar habe man leichter Zugang zu Informationen über inländische Unternehmen, aber auch hier potenziere man das Risiko. Vom Erfolg eines Wirtschaftsstandortes hänge zum Beispiel auch der Wert einer Immobilie ab. Eine reine Selektion nach erhoffter Performance sei nicht anzuraten, führte der Referent aus: „Mischen Sie Langweiler-Aktien und solche mit mehr Sex-Appeal.“ Er empfehle eine Streuung über Anlageklassen, Länder, Währungen und Branchen. (pm)

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