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02.02.2019

Grüne fordern Zugkreuzung in Nördlingen

Ziel: Kürzere Schließzeiten der Schranke in Möttingen

Eine Kreuzung der Züge in Nördlingen würde dazu führen, dass die Züge in Möttingen nicht mehr stündlich aufeinander warten müssten, und die Schließzeiten der Schranken wesentlich kürzer werden. Das teilen die Kreisgrünen in einer Pressemitteilung mit. Technisch erscheine dies durchaus möglich, wenn die Fahrzeit zwischen Nördlingen und Donauwörth durch kleine Verbesserungen um wenige Minuten verkürzt werde – Potenzial dafür habe die Strecke, nicht nur, weil sich die Fahrzeit durch den Wegfall der Möttinger Kreuzung verkürzt. Weiter heißt es, dass eine schnellere Einfahrt am Bahnhof Donauwörth oder ein Heraufsetzen der Höchstgeschwindigkeit auf der schnurgeraden Strecke zwischen Nördlingen und Hoppingen möglich wäre. Die heute verkehrenden Triebwagen seien sogar für Tempo 160 zugelassen.

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Das Staatsministerium hat nach weiteren Angaben 2015 für eine Fahrgastprognose auf der „Hesselbergbahn“ eine Zugkreuzung in Nördlingen angenommen. Das bedeute, dass auch das Staatsministerium geglaubt habe, das die Züge dort kreuzen könnten, und dies, wie Minister Herrmann damals betonte „zu vertretbaren Kosten“.

Da die Deutsche Bahn von sich aus nicht aktiv wird, wäre es laut Pressemitteilung im Interesse Möttingens, diese Möglichkeit anhand eines Ingenieurgutachtens nachzuweisen. Die Kosten dafür wären überschaubar. Vergleichbares hätten die Grünen mit Unterstützung der ÖDP 2018 für die Hesselbergbahn ausrechnen lassen.

Der Fahrplan müsste dann zwischen Donauwörth und Nördlingen geändert werden. Bei einer angenommenen Fahrzeit von 24 Minuten statt heute 27 Minuten fahre der Zug ab Donauwörth zur Minute 03, käme in Nördlingen an Minute 27, in Nördlingen ab Minute 28, in Donauwörth an zur Minute 52. Verkürzt man um weitere Minuten, stabilisiert dies den Fahrplan. Der Fahrplan zwischen Donauwörth und Aalen bliebe unberührt. (pm)

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