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Hainsfarth

20.11.2018

Hainsfarth: Engelhardt will Bürgermeister werden

Klaus Engelhardt will Bürgermeister in Hainsfarth werden.
Bild: Engelhardt

Der Hainsfarther Gemeinderat legt den Wahltermin für den neuen Rathauschef auf März fest. Wie es bei der Diskussion um einen Mobilfunkmasten weiter geht.

Die Bürger der Gemeinde Hainsfarth wählen am 10. März 2019 einen neuen Bürgermeister. Der Urnengang wird notwendig, weil der bisherige Rathauschef Franz Bodenmüller aus gesundheitlichen Gründen zum Jahresende sein Amt niederlegt. Um seine Nachfolge bewirbt sich sein Stellvertreter Klaus Engelhardt, der bereits in den zurückliegenden acht Monaten die Amtsgeschäfte vertretungsweise geführt hat.

In der Sitzung des Gemeinderates am Montagabend kündigte Engelhardt seine Kandidatur offiziell an. Weitere Interessenten haben fortan die Möglichkeit, sich ebenfalls zu bewerben. Seine Bewerbung gilt als wenig überraschend. Seit geraumer Zeit wird er als Bodenmüller-Nachfolger gehandelt.

Hainsfarth: Schon der Vater war Bürgermeister

„Nach reiflicher Überlegung und nach Absprache mit Familie und Arbeitgeber habe ich mich entschlossen, für das Amt des Hainsfarther Bürgermeisters zu kandidieren“, sagte der 50-Jährige, dessen Vater Max Engelhardt bereits von 1976 bis 1996 die Geschicke der Nordries-Gemeinde gelenkt hatte.

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Sollte er gewählt werden, will Engelhardt das Bürgermeisteramt wie bisher in der Kommune üblich nebenamtlich ausüben und bei seinem Arbeitgeber in Teilzeit beschäftigt bleiben.

Beschlossen haben die Gemeinderäte, die Hebesätze für 2019 auf dem bisherigen Stand zu belassen. Bei der Grundsteuer A beträgt dieser 550 Prozent und bei der Grundsteuer B 530 Prozent. Der Gewerbesteuerhebesatz liegt bei 340 Prozent.

Vizebürgermeister Engelhard hat darüber hinaus dem Gremium mitgeteilt, dass er gegenüber der Telekom nochmals schriftlich die Entscheidung des Gemeinderates von Ende Oktober bekräftigt habe, für einen Mobilfunkmast kein gemeindliches Grundstück zur Verfügung zu stellen (wir berichteten). Inzwischen habe ihm das Unternehmen mitgeteilt, es werde sich vor diesem Hintergrund jetzt auf die Suche nach privaten Liegenschaften im Gemeindebereich machen. Die Telekom begründe dies mit dem Versorgungsauftrag für eine zeitgemäße Mobilfunkverbindung.

Förderung für Hainsfarther Grundschule

Engelhardt gab zudem bekannt, dass inzwischen der Förderbescheid der Regierung von Schwaben zur Einrichtung eines digitalen Klassenzimmers in der örtlichen Grundschule in Höhe von 5295 Euro für 2018 eingegangen sei. Dieser Betrag reiche für die Einrichtung eines Klassenzimmers, das nach Vorstellungen der Lehrkräfte eingerichtet werde.

Mehrheitlich hat sich der Gemeinderat auf eine Spende von 250 Euro für den Kunstpfad 2019 des Landkreises Donau-Ries verständigt. Der Kreis hatte um einen Spendenbetrag zwischen 500 und 2000 Euro gebeten. Darüber hinaus stimmten die Ratsmitglieder einem Vorschlag von Feuerwehrkommandant Björn Großhauser zu, künftig die notwendigen Prüfungen der Feuerwehrschläuche nach deren Gebrauch bei der Feuerwehr in Oettingen vorzunehmen.

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