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Hallenbad: Ein Kraftakt für Faul im letzten Amtsjahr

Hallenbad: Ein Kraftakt für Faul im letzten Amtsjahr
Kommentar Von Martina Bachmann
12.04.2019

Es besteht die Gefahr, dass es wieder nicht klappt mit der Sanierung und Erweiterung des Nördlinger Hallenbades. Obwohl es einen Geldsegen aus Berlin gibt. Oder vielleicht genau deswegen – denn um in den Genuss von 2,7 Millionen Euro Fördermitteln zu kommen, müssten sich die Stadtverwaltung mit Oberbürgermeister Hermann Faul an der Spitze und auch der Stadtrat an einen ambitionierten Zeitplan halten. Wie schnell vor allem die Räte wieder abdriften in Diskussionen, wer was gesagt und wie gemeint hat und über was noch einmal grundsätzlich zu debattieren sei, zeigte sich am Donnerstagabend.

Es wird vor allem an Oberbürgermeister Hermann Faul liegen, ob der Weg zum neuen Hallenbad direkt und ohne Umwege gegangen wird. Er muss den Bedenkenträgern in der Verwaltung deutlich machen, was das Ziel ist – und diejenigen, die sich mit aller Kraft für das Projekt einsetzen, unterstützen. Faul muss die Diskussionen im Stadtrat zulassen – und dafür sorgen, dass das neue Hallenbad dennoch nicht „zerredet“ wird. Er muss die Bevölkerung mitnehmen, ohne den Bürgern alle Wünsche erfüllen zu können. Und all das muss Hermann Faul in seinem definitiv letzten Jahr als Oberbürgermeister seiner Heimatstadt leisten. Ist er erfolgreich, profitiert davon auch sein Nachfolger. Und Faul wird der Rathauschef sein, in dessen Amtszeit gleich zwei große Maßnahmen verwirklicht wurden: die Wemdinger Unterführung und eben das Hallenbad.

Doch was ist, wenn Faul scheitert? Dann können die Nördlinger nur noch auf die anderen Rieser Bürgermeister hoffen – dass die sich für die Wiedereröffnung des Almarins zusammenraufen.

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