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Kantorei
16.11.2012

Innerlichkeit ergreifend dargestellt

Die Kantorei St. Georg, namhafte Solisten und die Neue Nürnberger Ratsmusik präsentierten in der Kirche St. Georg in Nördlingen den „Messias“ von Georg Friedrich Händel.
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Die Kantorei St. Georg, namhafte Solisten und die Neue Nürnberger Ratsmusik präsentierten in der Kirche St. Georg in Nördlingen den „Messias“ von Georg Friedrich Händel.

„Messias“ von Händel in der Georgskirche in englischer Sprache aufgeführt. Neuer Meilenstein

Nördlingen Was ist es, das den „Messias“ von Georg Friedrich Händel so populär macht, auch in Nördlingen, wo die Kantorei St. Georg mit diesem Oratorium wieder für ein großes Auditorium konzertieren durfte? Sind es die Prophetien, die Psalmen, die Paulus-Briefe oder die Offenbarung des Johannes, deren Texte mit den Verheißungen und der Erlösungstat des Messias und dem Jüngsten Gericht in den Text des Werkes eingeflossen sind? Echt handelnde Personen wie in den Passionen J. S. Bachs, ja gar eine nachzuvollziehende Handlung, außer bei der Weihnachtserzählung, sind kaum festzustellen. Die protestantische, demutsvoll verinnerlichte Frömmigkeit der Bachschen Kirchenkantaten und das bittere Leiden des Gekreuzigten werden bei Weitem nicht so explizit dargestellt, ebenso auch die Schuld des zuhörenden Menschen. Der „Messias“ ist bei Händel der siegreiche, strahlende Herrscher, der seinem Volk die Erlösung bringt. Das könnte sein Erfolgsgeheimnis gewesen sein, mit dem er sich gänzlich von den Passionsmusiken unterschied. Das erlaubt Kirchenmusikdirektor Udo Knauer auch – entgegen der sonst üblichen Praxis – den „Messias“ kurz vor der Adventszeit und Weihnachten aufzuführen.

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