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Kommunalwahl 2020

22.02.2020

Munningen: Das will Dietmar Höhenberger erreichen

Dietmar Höhenberger tritt in Munningen für eine zweite Amtsperiode als ehrenamtlicher Bürgermeister an. Er ist der einzige Kandidat.
Bild: Bernd Schied

Höhenberger ist in Munningen der einzige Kandidat. Der amtierende Bürgermeister blickt daher recht gelassen auf den 15. März.

Dietmar Höhenberger gibt sich recht gelassen, wenn er an die Kommunalwahlen am 15. März denkt. An diesem Tag wird der 56-jährige gebürtige Oettinger ziemlich sicher in seinem Amt als Bürgermeister der Gemeinde Munningen bestätigt werden – er ist der einzige Kandidat. Nominiert hat ihn die Liste Dorfgemeinschaft/Freie Wählergemeinschaft Schwörsheim. Nach nur einer Periode wieder aufzuhören, war für ihn nie eine Option, sagt Höhenberger im Gespräch mit unserer Zeitung. Schließlich wolle er die Projekte, die er in seinen ersten sechs Jahren angestoßen habe, nach einer Wiederwahl „durchlaufen“ lassen, wie sich der gelernte Bankkaufmann ausdrückt.

Ersten beiden Jahre als Bürgermeister in Munningen nicht einfach

Er räumt freimütig ein, dass die ersten beiden Jahren als neuer Rathauschef nicht einfach gewesen seien. Er habe eine gewisse Zeit gebraucht, sich in sein neues Amt einzuarbeiten. Nach der ersten Periode könne er für sich selbst, aber auch den Gemeinderat, eine rundweg positive Bilanz ziehen: Für die Kinderkrippe in Schwörsheim sei ein Neubau entstanden ebenso wie zwei Straßen in den Gewerbegebieten Munningen und Schwörsheim. Hinzu komme als Großvorhaben das neue Gemeindehaus in Munningen , das kurz vor der Fertigstellung stehe. Ein Augenmerk hatte Höhenberger nach eigenem Bekunden auch darauf gelegt, genügend Bauplätze in den drei Ortsteilen anbieten zu können, insbesondere für junge Familien.

In Schwörsheim stehe eine Erweiterung des bestehenden Wohngebietes an, in Munningen und Laub sei dies bereits erfolgt. Erhebliche Sorgen bereiten dem Bürgermeister allerdings die vielen Leerstände in Schwörsheim , die sich in Privateigentum befinden und nicht zum Verkauf stehen. Ihm selbst seien die Hände gebunden. „Wenn der Eigentümer nicht verkaufen will, hat die Gemeinde derzeit keine Handhabe, dies zu ändern.“ Angesichts der Niedrigzinsen sehen viele ihren Grund als Kapitalanlage. Vor diesem Hintergrund wartet Höhenberger „sehnsüchtig“ auf die Grundsteuer C, um von den Eigentümern für nicht bebaute Grundstücke eine Steuer verlangen zu können. Vielleicht werde diese zusätzliche Gemeindesteuer künftig ein Anlass sein, den eigenen Grund doch zu veräußern.

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Ob die Bürger in der Gemeinde die Erfolgsbilanz des Rathauschefs teilen? Höhenberger gibt sich bei dieser Frage keinerlei Illusionen hin. Ihm sei sehr wohl bewusst, es nicht allen recht machen zu können. Das werde sich auch in einer weiteren Amtszeit nicht ändern. Kritik müsse er aushalten. Das gehöre dazu. Er fahre jedenfalls einen klaren Kurs: Entsprechend den finanziellen Ressourcen „eins nach dem andern“ erledigen. Von diesem Weg lasse er sich auch nicht abbringen.

Breitbandausbau in der gesamten Gemeinde

Sollte er wiedergewählt werden, stünden die Themen Kanalsanierung in Schwörsheim und Breitbandausbau gleich ganz oben auf der Agenda. Nachdem jetzt die neue Gigabitrichtlinie des Freistaates Bayern vorliege, strebt Höhenberger an, noch mit dem „alten“ Gemeinderat die notwendige Markterkundung als Vorstufe für einen Glasfaserausbau in Auftrag zu geben.

Mehr zum Kindergarten in Laub finden Sie hier: Soll der Kindergarten in Laub neu gebaut werden?

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