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  3. Nördlingen: Die Spitalkirche in Nördlingen strahlt in neuem Glanz

Nördlingen
08.09.2020

Die Spitalkirche in Nördlingen strahlt in neuem Glanz

Das Kirchenschiff der Spitalkirche erhielt einen neuen Anstrich.
Foto: Pauline Herrle

Die Arbeiten an der Spitalkirche in Nördlingen sind nach zwei Jahren abgeschlossen. Die Stadt hat eine hohe Fördersumme erhalten. Schon bald wird die Spitalkirche wiedereröffnet.

Das Heilig-Geist-Spital mit der Spitalkirche zählt zu den prägendsten Gebäuden in Nördlingen und ist ein bedeutender Teil des Altstadt-Ensembles. Der schlechte Bauzustand des Fundaments, der Außenmauern und vor allem des Daches machte eine grundlegende Sanierung erforderlich, wie die Stadt Nördlingen mitteilt. Bereits im April 2018 begannen in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege die Arbeiten am Fundament und an den Außenmauern. Nun konnten die Sanierungsarbeiten an der Spitalkirche fertig gestellt werden – das Gotteshaus erstrahlt in einem neuen Glanz und soll schon bald wiedereröffnet werden.

Wiedereröffnung der Spitalkirche in Nördlingen nach zwei Jahren Sanierung

Nur wenige Städte verfügen über eine so gut erhaltene Spitalanlage wie die ehemalige Freie Reichsstadt Nördlingen, informiert die Stadt weiter. Um 1200 wurde sie von bislang unbekannter Hand gestiftet, 1233 erstmals urkundlich erwähnt. Etwa 20 Jahre später kommt die Anlage unter städtische Verwaltung und entwickelt sich durch zahlreiche Zustiftungen zu einer vermögenden, in vielen Orten des Rieses und des Härtsfeldes begüterten Institution. Um 1340 erfolgt der im Kern heute noch erhaltene Neubau der Kirche.

Die Spitalkirche als Zentrum des weiträumigen Spitalareals stellt den ältesten erhaltenen Baubestand der Gesamtanlage dar, deren einzelne Gebäude im 15. und 16. Jahrhundert erneuert worden sind. Die Kirche selbst wurde nach Südwesten verlängert und auch der Turm an der Westfassade wurde errichtet. Unterhalb des heute noch erhaltenen Stadtwappens befindet sich die dazugehörige Jahreszahl „1563“ und die Namen der Auftraggeber: „Marix Grambos, Spitalmeister und Wilhelm Protzer, Spitalschreiber“.

Der Eingang zur Spitalkirche wurde ebenfalls erneuert.
Foto: Pauline Herrle

Vor rund zwei Jahren – im April 2018 – begannen dann die nötigen umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Spitalkirche. Zunächst wurden die Arbeiten an Fundament und den Außenmauern verrichtet. Dort fanden Archäologen Überreste und Gebeine der im angrenzenden Friedhof bestatteten Personen. Daraus ergaben sich interessante Einblicke in die Geschichte von Stadt und Kirche zur Zeit des hohen Mittelalters bis weit in die Neuzeit, so die Stadt Nördlingen.

Mit den Malerarbeiten im Innenraum wurden Risse geschlossen, Hohlstellen verfestigt und ein neuer Anstrich ausgeführt. Die Ausstattungsgegenstände wurden vor Sanierungsbeginn ausgelagert und nun an ihren Platz zurückgestellt. Gleiches gilt für das Gestühl und die Ausstattung der Sakristei. Die bestehende Fußbodenheizung wurde belassen, musste jedoch im Bereich des Turmes erneuert werden. Auch sämtliche Heizkörper im Chor und der Sakristei wurden ausgetauscht und Elektroinstallationen inklusive einer neuen Beleuchtung angebracht. Zudem wurde eine Höranlage mit einer neuen Induktionsschleife eingebaut und der vorhandene Glockenstuhl aus Stahl durch einen Holzglockenstuhl ersetzt. Die Glocken- und Uhrensteuerung wurde ebenfalls ausgetauscht. Fenster und Türen mussten saniert werden, teilt eine Sprecherin der Stadt Nördlingen mit.

Orgel der Spitalkirche in Nördlingen von der Firma "Deininger und Renner" überarbeitet

Da einige Pfeifen eingeknickt waren und repariert werden mussten, wurde die 1989 eingeweihte Orgel der Firma „Deininger und Renner“ gereinigt und überarbeitet. Auch im Bodenbelag wurden defekte Platten des Solnhofner Natursteinbelages ausgetauscht. Auf der 700 Quadratmeter großen Dachfläche war eine Neueindeckung mit 25000 Dachplatten notwendig. In Abstimmung mit dem Evangelisch-Lutherischen Dekanat, dem Bürgerheim und dem Stadtmuseum werden nun auch die Außenanlagen wieder in Stand gesetzt und durch eine zusätzliche Sitzfläche für die Bewohner des Bürgerheims erweitert.

Mehrere Pfeifen der Orgel waren eingeknickt und mussten restauriert werden.

Insgesamt verursachte die Generalsanierung umfangreiche Kosten von rund 2,75 Millionen Euro, teilt die Stadt Nördlingen mit. Allein für den denkmalpflegerischen Mehraufwand entstanden Kosten in Höhe von 1,225 Millionen Euro. Verschiedene Zuschüsse und Förderungen ermöglichten, dass für die Stadt beziehungsweise für die Vereinigten Wohltätigkeitsstiftungen ein Eigenanteil von lediglich 852.000 Euro zu schultern war. Mit 1,8 Millionen Euro Fördergelder wurde die Stadt von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, dem Freistaat Bayern mit der Förderung aus dem Entschädigungsfond, dem Bezirk Schwaben, dem Landkreis Donau-Ries, der Bayerischen Landesstiftung und der Evangelischen Landeskirche unterstützt.

Am 13. September wird die Spitalkirche in Nördlingen wiedereröffnet

Am kommenden Sonntag, 13. September, wird die Spitalkirche mit einem feierlichen Gottesdienst eingeweiht. Die neu restaurierte Orgel, neue Beleuchtung und der neue Anstrich werden der Feier sicherlich eine besonders ehrwürdige Atmosphäre schaffen. Das Gotteshaus erwacht nach mehr als zwei Jahren Schönheitsschlaf zu einem neuen Leben und strahlt in neuem Glanz. (hepa/ pm)

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