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Nördlingen
08.10.2020

Kinderskelett in Nördlingen: Keltischer Bub wurde in "Mülltonne" entsorgt

Das Skelett eines Buben ist bei archäologischen Ausgrabungen auf dem Varta-Gelände gefunden worden. Der Bub war zwischen neun und zwölf Jahre alt, 1,30 Meter groß und musste schwer körperlich arbeiten.
Foto: Archäologiebüro Dr. Woidich

Plus Wissenschaftler gehen der Frage auf den Grund, wie der Bub starb und welche Rückschlüsse das auf die Kelten im Ries zulässt. Daran waren auch Gerichtsmediziner beteiligt.

Menschen fanden schon immer Wege, um zu überleben – teilweise mit Techniken, deren Raffinesse heute überraschen. Die Kelten etwa füllten Getreide in Löcher in der Erde, die an der Oberfläche eine schmale Öffnung hatten und breiter wurden, je tiefer die Menschen gruben. Weil am Boden Körner sprießten, setzten sie Kohlendioxid frei und versiegelten die sogenannten Kegelstumpfgruben. In einem solchen Lager haben nun Archäologen auf dem Varta-Gelände das Skelett eines Kindes gefunden. In Detailarbeit, an der auch Frankfurter Gerichtsmediziner beteiligt waren, fanden sie heraus, dass es gewaltsam zu Tode gekommen ist und die Grube nicht mehr als Lager, sondern als Mülleimer diente.

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