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Nördlingen
27.08.2019

Stadtmauerfest: Ist ein Lagerfeuer noch erlaubt?

Entgegen anderslautender Gerüchte sind kleine, offene Feuer in den Lagern, die Bestandteil des Programms des historischen Stadtmauerfestes sind, weiter erlaubt. Das sagt der Sprecher der Stadt Nördlingen, Rudi Scherer.
Foto: Jochen Aumann (Archiv)

Mancher behauptet, die Stadt Nördlingen hätte ein neues Verbot erlassen. Was Sprecher Rudi Scherer dazu sagt und wie sich die Feuerwehr vorbereitet.

Durch Nördlingen geistert in diesen Tagen ein Gerücht: Beim historischen Stadtmauerfest 2019 sei Feuer verboten. Auch auf der Facebook-Seite der Rieser Nachrichten kommentierte ein User unter einen Artikel zum Fest: „Ja, toll, nicht mal Feuer ist erlaubt.“ Nun hätte solch ein Verbot die Menschen im Mittelalter vor große Probleme gestellt. Und dem Stadtmauerfest verleiht so manches kleine Lagerfeuer einen besonderen Flair. Ganz zu schweigen von all den Feuerkünstlern, die dort bislang auftragen. Was ist nun dran am Gerücht?

Um die Antwort von Rudi Scherer, Sprecher der Stadt Nördlingen, kurz zusammen zu fassen: wenig bis nichts. Die Feuergaukler treten bei den Nächten des Liedes und des Lichts – Freitag und Samstag – wie angekündigt auf. Selbstverständlich sei es auch während des Stadtmauerfestes verboten, einfach im eigenen Garten riesige Flammen lodern zu lassen. Doch in den angemeldeten Lagern, die Bestandteil des Programms sind, sei offenes Feuer erlaubt, sagt Scherer. Das Organisationsteam setzt allerdings auf den „gesunden Menschenverstand“ der Lager-Bewohner und ihrer Besucher. Will heißen: kein loderndes Riesenfeuer, eine Feuerwache halten, genügend Wassereimer zur Verfügung stellen. Am Freitagvormittag gebe es einen Sicherheitsrundgang über das Festgelände. Dort würden auch noch Regeln für den Einzelfall besprochen, so Scherer – oder festgelegt, wo noch ein Feuerlöscher nötig sein könnte. Gekocht, gebraten oder gegrillt werde auf dem historischen Stadtmauerfest mit Gas oder Grillkohle, nicht mit offenem Feuer, informiert der Sprecher der Stadt.

Freiwillige Feuerwehr Nördlingen hat eigenes Lager beim Stadtmauerfest 2019

Rund 80 Männer und Frauen engagieren sich aktiv bei der Freiwilligen Feuerwehr Nördlingen. Auf sie und ihren Kommandanten Marco Kurz kommt ein stressiges Stadtmauerfest-Wochenende zu. Zum einen hat die Feuerwehr ein eigenes Lager. Dort helfen auch die Familienangehörigen der Feuerwehrler mit, sagt Kurz. Auf der anderen Seite ist Nördlingens Altstadt voller Menschen – und es gibt offenes Feuer. Normalerweise sei genau festgelegt, wie viele Männer und Frauen bei welchem Stichwort alarmiert werden, erklärt der Kommandant. Ein brennender Papierkorb erfordere eben weniger Personal als ein Wohnhaus, das in Flammen steht. Doch am Wochenende des Stadtmauerfests werden immer alle Feuerwehrleute alarmiert. Zudem sei die Wehr beim schon erwähnten Sicherheitsrundgang dabei, auch zuvor habe es schon diverse Treffen gegeben, ein Sicherheitskonzept sei erarbeitet worden. Man habe ein gutes Gewissen, doch ein Restrisiko bleibe immer, meint Kurz.

Rieser Schwaben haben ihr Lager im Hof des Hallgebäudes

Dieses Risiko will Knut Hähnel, Vorsitzender der Rieser Schwaben, allerdings minimieren. Und deshalb wird es im Hof des Hallgebäudes (Grundschule Mitte) heuer kein offenes Feuer geben – zumindest in dem Bereich, in dem die Besucher feiern. Beim vergangenen Fest hatte man Feuerschalen. Dann jedoch habe ihn der Sicherheitsdienst gewarnt, erzählt Hähnel: Angesichts der tanzenden Besucher sei solch ein Feuer gefährlich. „Das hat mir eingeleuchtet und wir haben die Feuer sofort ausgemacht.“ Ein „ordentlicher Einwand“ sei das gewesen, hätte sich ein Unfall ereignet, dann wäre das keine kleine Verbrennung gewesen: „Und wer ist dann haftbar?“

Die Rieser Schwaben haben im Hof auch noch ein eigenes, abgegrenztes Lager. Sollte es die Sicherheit zulassen, werde dort ein Lagerfeuer entzündet, so Hähnel.

Alle wichtigen Informationen rund um das Historische Stadtmauerfest 2019 in Nördlingen gibt es hier: Stadtmauerfest in Nördlingen 2019: Termin, Programm, Eintritt

Was RN-Redaktionsleiterin Martina Bachmann angesichts des Gerüchts fordert, lesen Sie hier: Stadtmauerfest: Aufeinander acht geben

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