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Wahlen 2020 II

02.12.2019

Ortler: Öffentlichen Nahverkehr verbessern

Die SPD-Kandidatin will das Pflegenetzwerk stärken

SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Rita Ortler hat sich für eine Verbesserung der Mobilität und für die Stärkung des Pflegenetzwerkes ausgesprochen. Vernetzt seien im bestehenden Pflegenetzwerk alle Einrichtungen der Pflegedienstleister, so eine Pressemitteilung der Sozialdemokraten. Jedoch, so Ortler, könnten in diesem Netzwerk auch weitere Partner, beispielsweise die Nördlinger Nachbarschaftshilfe, eingebunden und als Netzwerk aktiver werden.

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Dazu gehören gemeinsame Veranstaltungen und ein reger Austausch untereinander. „Mein und unser Ziel muss sein, den älteren und schwächeren Menschen länger ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen“, so Ortler, „und hierzu gehört vor allem die Möglichkeit, mobil zu bleiben, selber Arzt-, Pflege- und Freizeittermine wahrzunehmen oder zum Einkaufen zu gehen.“ Der öffentliche Nahverkehr müsse viel besser ausgebaut und auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten werden. „Dies ist möglich mit einem guten, funktionierenden Rufbussystem, eventuell ergänzt durch einen ehrenamtlichen Bürgerbus“, fordert die Oberbürgermeisterkandidatin.

Auch die wohnortnahe Versorgung ist der OB-Kandidatin wichtig: Gerade im Altstadtbereich kommen immer wieder Forderungen nach weiteren Lebensmittlern auf. „Wir haben zurzeit eine gute Dichte und Verteilung an Einzelhandel mit Gütern des täglichen Lebens. Und es muss uns klar sein, dass ein weiterer Markt mit einer größeren Auswahl zu einer Verdrängung der anderen und zu einer Zentralisierung führt. Alle bisherigen Wünsche und Versprechen von politischen Gruppen, einen Lebensmittler in der Innenstadt anzusiedeln – immer vor Wahlen – konnten genau aus den angesprochenen Gründen nicht verwirklicht werden“, fasst Rita Ortler zusammen. Den Grundsatz „innen vor außen“ hinsichtlich der Ärzte und Apotheken verteidigt sie, fordert aber weiterhin, dass auch genug Parkplätze für deren Kunden vorhanden sind. „Dies geht aber leider nur mit Kurzzeitplätzen innerhalb eines Parkraummanagements. Und gegen dieses hat sich bis jetzt die Mehrheit des Stadtrates ausgesprochen.“ (pm)

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02.12.2019

Der Einzelhandel mit Gütern des täglichen Lebens (auch Lebensmitteln) verlangt eine bestimmte Größe für ihre Ladenfläche und Lager. Dies ist in der Altstadr sehr schwierig zu verwirklichen. Durch den Bau eines größeren Parkhauses auf dem Döderlein-Gelände wären genügend Parkplätze für Nördlingen vorhanden. Ich bin der Meinung, dass Kurzzeitparkplätze für Ärzte und Apotheken nicht benötigt werden. Vor jedem Stadttor gibt es einen Parkplatz. Mit einer Wegstrecke zwischen 315 m und 470 m ist von jedem Parkplatz aus eine Apotheke, bzw. Arzt, zu erreichen. Falls man einen Arzt oder Medikamente so dringend benötigt, dass die Strecke nicht zurückgelegt werden kann, ist ein Notfall gegeben und man müsste ins Krankenhaus.
Man könnte auch mehr Sitzgelegenheiten in der Stadt aufstellen, dann könnten auch ältere und behinderte Mitbürger diese Strecken mit mehrern Pausen durchaus bewerkstelligen.

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