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Wahlen

17.09.2013

Peter Schiele ist neuer Bezirksrat

„Mit Gerhard Martin und Karl Malz hatte ich zwei ernst zu nehmende Mitbewerber.“Peter Schiele

Der Nördlinger zieht mit 46,01 Prozent der Erststimmen in das Schwabenparlament und wird somit Nachfolger von Alois Stadler

Nördlingen/Donauwörth Peter Schiele ist der neue direkt gewählte Bezirksrat für den Stimmkreis Donau-Ries. Der Nördlinger Hauptamtsleiter und stellvertretende Landrat erhielt bei der Wahl zum Schwabenparlament 46,01 Prozent der Erststimmen. Er liegt damit um 1,5 Prozent unter dem Ergebnis seines Vorgängers Alois Stadler, der nicht mehr kandidiert hatte. Ob auch die Listenkandidatin Claudia Marb aus Rain am Lech den Einzug in den Bezirkstag geschafft hat, wird erst im Laufe des heutigen Tages ermittelt.

Für die SPD holte der Rainer Bürgermeister und amtierende Bezirksrat Gerhard Martin 18,22 Prozent und büßte damit gegenüber der Wahl vor fünf Jahren 2,8 Prozent ein. Ob Martin den Sprung in den Bezirkstag erneut schafft, war bis Redaktionsschluss noch unklar. Auch das Abschneiden des Zweitstimmenbewerbers der Sozialdemokraten, Oettingens Bürgermeister Matti Müller, war bis gestern noch offen.

Einen Achtungserfolg erzielte für die Freien Wähler der Tapfheimer Bürgermeister Karl Malz, der erstmals kandidiert hatte. Er kam auf 13,9 Prozent. Albert Riedelsheimer von den Grünen erreichte 6,93 Prozent. Der FDP-Bewerber Johann Demharter schaffte 2,17 Prozent. Regina Thum-Ziegler holte für die Frauenliste 4,02 Prozent, Wolfgang Goldstein für die Linke 2,56 Prozent und Matthias Fritzsche verbuchte 2,71 Prozent.

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Bei den Parteiergebnissen im Landkreis kam die CSU auf 47,7 Prozent und lag damit um 1,7 Prozent über dem Resultat ihres Direktbewerbers Schiele. Die SPD bekam 18,4 Prozent Zweitstimmen, geringfügig mehr als ihr Direktbewerber Martin. Deutlich schlechter als bei den Erststimmen schnitten die Freien Wähler bei den Zweitstimmen ab. Sie blieben mit 9,44 Prozent gleich um 4,5 Prozent unterhalb der Marke ihres Direktkandidaten Malz. Auf 6,04 Prozent Zweitstimmen kamen die Grünen, die FDP landete bei 2,7 Prozent und die Linken bei 3,01 Prozent.

Peter Schiele zeigte sich gestern angesichts der Rahmenbedingungen froh darüber, dass er als Neuling das Direktmandat für die CSU habe verteidigen können. „Mit Gerhard Martin und Karl Malz hatte ich zwei ernst zunehmende Mitbewerber aus der Region“, meinte Schiele, der glaubt, dass er im bürgerlichen Lager in erster Linie an Malz Stimmen verloren habe. Zunächst müsse er sich in der neuen CSU-Bezirkstagsfraktion zurechtfinden, so der Fremdinger gestern gegenüber unserer Zeitung. Das Soziale und die Kultur als die beiden Hauptthemen, mit denen sich der Bezirk befasst, würden für ihn aufgrund seiner Tätigkeit in der Lebenshilfe Donau-Ries oder bei den Rieser Kulturtagen gute Anknüpfungspunkte bieten. (bs)

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