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Nördlingen

25.11.2020

Prozess in Nördlingen: Rieser soll Frau mit Down-Syndrom vergewaltigt haben

Ein Mann muss sich wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung vor dem Nördlinger Amtsgericht verantworten.
Foto: Wolfgang Widemann (Symbolbild)

Plus Einem Mann aus dem Ries wird eine Vergewaltigung vorgeworfen. Während des Prozesses wollte sich dieser nicht äußern.

Ein Rieser soll auf einer Busfahrt 2019 eine Frau mit Down-Syndrom vergewaltigt haben. Mit diesem Fall beschäftigt sich seit Mittwochmorgen das Nördlinger Amtsgericht.

An einem Novemberabend 2019 fuhren in einem Bus Mitglieder eines Fußball-Fanclubs von einem Spiel zurück aus München in den Landkreis. Ein Mann soll während der Fahrt eine Frau mit Down-Syndrom sexuell belästigt haben. Ihm wird vorgeworfen, der Frau unter ihre Kleidung in den Intimbereich gefasst und sie auch über der Kleidung im Bereich der Brust berührt zu haben.

Der Angeklagte wollte zu Prozessbeginn nicht aussagen

Die Geschädigte habe ihn wiederholt aufgefordert, das zu unterlassen – doch der Rieser soll dem nicht nachgekommen sein. Der Vorfall soll erst geendet haben, als sie die Hand des Mannes aus ihrer Leggings herausgezogen hatte. Zudem soll der Angeklagte zu der Frau gesagt haben, dass sie mit ihm in einer Buspause hinter einen Busch kommen solle. Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat Anklage wegen Vergewaltigung erhoben.

Der Angeklagte wollte zu Beginn des Prozesses keine Angaben machen, die Aussage der Frau fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zunächst wurden Polizeibeamte und einige Zeugen vernommen. Am Nachmittag wird der Prozess fortgesetzt.

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