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Radunterführung: Kein Grund für eine Ablehnung

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Kommentar Von Robert Milde
18.10.2019

Robert Milde, stellvertretender Redaktionsleiter der Rieser Nachrichten, meint: Dass bislang noch nichts passiert ist, kann kein Grund sein, nichts zu unternehmen.

Radfahrer sind per se besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer. Kein Blech um sie herum, das sie schützt, in vielen Fällen auch kein Helm auf dem Kopf. Auf diese Gruppe des Straßenverkehrs gilt es also nachdrücklich Rücksicht zu nehmen. Im Idealfall trennt man die Zweiradler von den motorisierten Fahrzeugen und baut ihnen eigene Wege. Das ist die sicherste Form der Unfallverhütung.

Auch dann gibt es freilich Situationen, wo sich die Spuren von Mensch und Blech kreuzen. Wie zum Beispiel am Ehringer Kreisel. Dass sich Nördlingen dagegen sträubt, was Wallerstein gerne hätte, nämlich eine Röhre für die sichere Unterquerung der Umgehungs- bzw. Bundesstraße, kann nur verwundern. Der Bund hat die Finanzierung signalisiert, die Verbesserung der Verkehrssituation ist unbestritten. Und zwar für Radfahrer und motorisierte Verkehrsteilnehmer gleichermaßen.

Das schlechteste Argument für eine Ablehnung ist, dass doch noch nie etwas passiert sei. Wer an dieser Stelle den aufgrund der Großzügigkeit des Kreisels meist flott fließenden Verkehr einmal beobachtet hat, der kann nachvollziehen, dass Radfahrer bei der Überquerung unsicher sind. Und sich eine gefahrlose Variante wünschen, bevor es zum ersten Mal kracht.

Den Artikel zum Kommentar lesen Sie hier: Eine Unterführung für Radler?

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