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Nähermemmingen

29.09.2020

Regionalbischof Piper weiht Orgel in Nähermemmingen ein

Dekan Gerhard Wolfermann, Pfarrerin Senta-Victoria Burger, Orgelbauer Stefan Hassel, Kirchenmusikdirektor Udo Knauer und Regionalbischof Axel Piper (von links) beim Orgelfestgottesdienst.
Foto: Dieter Vierkorn

Die denkmalgeschützte Sieber-Orgel wurde nach Umbaumaßnahmen der Marienkirche in Nähermemmingen umfassend in Stand gesetzt. Regionalbischof Axel Piper hielt dazu einen Festgottesdienst.

Nach einer umfassenden Renovierung hielt Regionalbischof Piper zusammen mit Kichenmusikdirektor Udo Knauer und Pfarrerin Senta-Victoria Burger einen Orgelfestgottesdienst zur feierlichen Übergabe der Orgel an die Gemeinde vergangenen Samstagabend.

Die denkmalgeschützte Sieber-Orgel aus dem Jahr 1874 musste nach einem Schädlingsbefall und nach den Umbaumaßnahmen der Marienkirche in Nähermemmingen umfassend in Stand gesetzt werden, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Orgelbaufirma Deininger und Renner leistete unter Federführung von Herrn Hasselt die Arbeiten, die die Orgel nun wieder in einem vollen und rundem Klang in der Kirche erklingen lassen.

Zahlreiche Gäste kamen um sich von dem „neuen“ Klang zu überzeugen. Unter ihnen waren auch die Zweite Bürgermeisterin Nördlingens Rita Ortler, Dekan Gerhard Wolfermann und Vertreter der örtlichen Vereine.

Piper: "Tradition in einer traditionslosen Zeit"

In seiner Predigt betonte Regionalbischof Piper: „Die Musik verbindet uns nicht nur mit dem Himmel, sie verbindet uns auch nicht nur mit unseren Nachbarn und Gleichgesinnten. Sie verbindet uns auch mit den Menschen früherer Generationen. Tradition in einer traditionslosen Zeit, weil wir sie brauchen, weil sie uns von unseren Wurzeln erzählt.“ Tradition sei freilich keine Wiederholung des Althergebrachten, sagte er. Sie müsse neu und frisch intoniert werden. Tradition sei nicht zum Festhalten da. Tradition soll den Weg, der vor uns liegt erhellen. Die Orgelmusik schafft das: Die Musik unserer Väter zu einem fröhlichen, tröstlichen und erhellenden Impuls für jetzt und heute zu machen und vor allem Gott zu klagen, zu ihm zu beten und ihn zu loben. In der Gewissheit: Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.“

Pfarrerin Burger bedankt sich bei den Gemeindeglieder aus Nähermemmingen und Holheim für die großzügigen Spenden, die das Projekt mit Kosten in Höhe von rund 17000 Euro aus eigenen Mitteln finanzierten. PM

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