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Augsburg/Nördlingen

10.10.2017

Rieser Naturschutzverein ausgezeichnet

Über den ersten Preis freuten sich mit Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert (links), Bezirkstag und Jurymitglied Volkmar Thumser (Zweiter von links) und Bezirksrat Peter Schiele (Dritter von rechts) vor allem die Vertreter des Rieser Naturschutzvereins und des Wohnheims der Lebenshilfe in Nördlingen.
Bild: Andreas Lode

Der Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert hat den Ehrenamtspreis „Miteinander“ an die Vertreter des Vereins überreicht.

Die Einbindung von behinderten Menschen in die Gesellschaft funktioniert nur dort, wo sich andere Zeit für sie nehmen. Dass Inklusion gerade im Ries gelebt wird, auf hauptamtlicher und ehrenamtlicher Basis, zeigt nun auch die Auszeichnung des Rieser Naturschutzvereins mit dem Ehrenamtspreis“ Miteinander.

„Vieles von dem, was unsere Gesellschaft prägt und menschlich macht, findet ganz selbstverständlich und im Stillen statt“, betonte Bezirkstagspräsident Jürgen Reichert nun bei der Verleihung des Ehrenamtspreises „Miteinander“ des Bezirks Schwaben. Mit der Auszeichnung wolle der Bezirk Initiativen und Menschen würdigen und herausheben, „die ohne viel Aufhebens, aber mit viel Herz und Engagement einfach so für andere da sind – sie sind es, die unseren Alltag so lebenswert machen.“

Alle zwei Jahre zeichnet der Bezirk Initiativen und Projekte im sozialen Bereich aus, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich um Menschen mit Behinderung, pflege- und hilfebedürftige ältere Personen oder auch Kranke kümmern. Erstmals wurde 2017 zudem ein „Best-Practice-Preis“ ausgelobt, mit dem ein Projekt, das aus dem hauptamtlichen Umfeld der Sozialarbeit kommt, gewürdigt werden soll.

Der erste Platz des Ehrenamtspreises „Miteinander“ ist mit 3000 Euro dotiert

Mit dem 1. Preis und damit mit 3000 Euro wurde der Rieser Naturschutzverein ausgezeichnet. Seit 23 Jahren beteiligen sich an den herbstlichen Einsätzen zur Landschaftspflege auch Bewohner der Wohnheime der Lebenshilfe Donau-Ries. Sie sorgen an den Tagen, an denen man in der Landschaft arbeitet, für die Verpflegung der aktiven Umweltschützer – oft bis zu 70 Personen – mit Speis und Trank.

Beide Gruppen verbindet ein enges Verhältnis. Sie feiern zusammen Feste, gehen gemeinsam auf Veranstaltungen. „Es ist ein kleines, aber sehr besonderes Projekt“, betonte Volkmar Thumser, Bezirksrat (SPD) und Behindertenbeauftragter des Schwäbischen Bezirkstages. „Die Jury hat sich dafür entschieden, weil es anderen Vereinen in ganz Schwaben zeigt, wie einfach es sein kann, Menschen mit Behinderung teilhaben zu lassen“, sagte er weiter.

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