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Wirtschaft

12.10.2019

So profitiert Nördlingen von der Hightech-Agenda

Varta könnte von der Batterieproduktion für Elektroautos profitieren.

Plus Ministerpräsident Markus Söder spricht in seiner Regierungserklärung über seine Forschungsoffensive. Das sagen Politiker aus der Region und Varta zu den Plänen.

Ministerpräsident Markus Söder hat bei seiner Regierungserklärung am Donnerstag auch über seine Forschungs- und Hightech-Offensive gesprochen. Davon kann auch Nördlingen profitieren.

Dass Söder zur „Hightech-Agenda Bayern“ Nördlingen und Ellwangen als potenzielle Standorte für eine Batterieproduktion für Elektroautos explizit erwähnt hat, wertet der CSU-Landtagsabgeordnete Wolfgang Fackler als ein überaus positives Zeichen für die Region. Wie berichtet, steht dafür die Varta AG bereit, die dafür die notwendige Expertise aufweisen kann.

Fackler sagte gestern gegenüber unserer Zeitung, er sei in dieser Angelegenheit schon seit Längerem mit dem Ministerpräsidenten in Kontakt. Darüber hinaus sei er auch mit den Ministern Siebler (Wissenschaft) und Füracker (Finanzen) zum Thema Batterieforschung bei Varta im Gespräch. Wie berichtet, hat das Bundeswirtschaftsministerium ein entsprechendes Förderprogramm aufgelegt. Derzeit fehlt noch die Freigabe durch die EU-Kommission. In das Zuschussprogramm sind auch die Bundesländer eingebunden.

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Auch das Technologietransferzentrum Nördlingen wird unterstützt

Der Varta-Vorstandsvorsitzende Herbert Schein hatte bereits im Interview mit den Rieser Nachrichten die Bereitschaft von Bayern und Baden-Württemberg begrüßt, die Batteriezellenproduktion in Süddeutschland zu unterstützen.

Begrüßt hat die Aussagen Söders von dieser Woche auch der Bundestagsabgeordnete Ulrich Lange. Er äußerte sich im Gespräch mit unserer Zeitung optimistisch, dass es gelingen könne, Fördermittel des Bundes aus dem Energie- und Klimafond für Varta zur Verfügung zu stellen. Die entsprechenden Bemühungen des Unternehmens unterstütze er nachdrücklich.

Wolfgang Fackler zeigte sich auch erfreut über die Zusage der bayerischen Staatsregierung, die Technologietransferzentren (TTZ) im ländlichen Raum künftig zu unterstützen. Bayern sichere die Finanzierung aller 25 Technologietransferzentren bis 2023 zu, sagte Fackler. Dazu gehörten auch die Zentren in Donauwörth und Nördlingen. Bisher sei eine Förderung bis 2019 gesichert gewesen.

In Nördlingen ist geplant, das bereits bestehende Technologietransferzentrum mit dem Bereich „Integrated Safety Technologie“ zu erweitern und damit die personelle und technische Infrastruktur zu schaffen, um eine sichere Anwendung digital vernetzter Produktionssysteme für den Mittelstand bereitzustellen. Donauwörth soll eine neues TTZ mit dem Bereich „Data Analytics“ erhalten.

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