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Nördlingen

30.09.2020

Tischtennis in Nördlingen: Erstes Erfolgserlebnis für den Neuling

Sven Svendsen war am ersten Saisonsieg der Nördlinger Tischtennis-Ersten in der Bezirksoberliga mit zwei Einzelerfolgen beteiligt.
Bild: Nhan Tran

Plus In der ersten Heimpartie der Saison setzt sich der TSV Nördlingen gegen ein angeschlagenes Gästeteam deutlich durch. Das Spielniveau ist erkennbar gestiegen.

Im ersten Heimspiel der neuen Bezirksoberligasaison hatte sich die TSV-Erste gegen die SpVgg Westheim einiges vorgenommen. Befeuert wurden die Nördlinger Hoffnungen nicht nur durch den eigenen respektablen Einstand in der vergangenen Woche, sondern auch durch Westheims derzeitige Konstitution. Der nominell starke Gegner kämpfte zuletzt mit Personalproblemen und wirkte mit bereits sechs Minuspunkten auf dem Konto deutlich angeschlagen.

Auch wenn die Gäste an diesem Abend in starker Besetzung in die Schillerhalle kamen, zeigten sich die TSV-ler – im neuen Trikot spielend – vom ersten Ball an gewillt, diesen psychologischen Vorteil für sich zu nutzen. Und das gelang auch, denn nach einer Punkteteilung im vorderen Paarkreuz errang der TSV fünf Einzelsiege in Folge, sodass er auf 6:1 davonzog.

Niederlage im Paarkreuz muss Berg hinnehmen

Die Niederlage im vorderen Paarkreuz musste Eugen Berg hinnehmen, der in vier Sätzen gegen Westheims Topspieler Vladimir Aab das Nachsehen hatte. Die Luft ist „vorne“ dünn, hier werden kleinste Unkonzentriertheiten sofort bestraft: Berg konnte im dritten Satz eine 10:7-Führung aufgrund zweier langer Aufschläge nicht durchbringen, verlor die Verlängerung und anschließend auch das Match. Das engste Spiel unter den fünf Folgesiegen Nördlingens war Sven Svendsens 3:2-Erfolg gegen Carl Willis, der allein über die Nerven entschieden wurde. Ansonsten zeigte sich in allen Begegnungen das höhere Niveau dieser Liga, was sich sehr zur Freude der zahlreich erschienenen Zuschauer in längeren und attraktiven Ballwechseln niederschlug. Es siegten Ilja Gross, Marcel Kirschner und Tobias Liebl.

Zum Treffen der „Einser“ kam es in der Partie von André Hock gegen Aab. Da beide Akteure über starke Eröffnungen verfügen, entschied sich das Spiel über den Willen zur frühen Initiative, den Hock in einem höheren Maße zeigte. Deshalb – allerdings auch, weil Aab bei einer 10:7-Führung kurioserweise zwei Aufschlagfehler unterliefen – setzte sich der Nördlinger im Duell der Spitzenspieler mit 3:1 durch.

Erfolge bringen Westheim auf 3:6 heran

Erfolge von Hans-Jürgen Pelz und Josef Merk brachten Westheim auf 3:6 heran, führten jedoch keine Trendwende herbei. Das hintere und mittlere Paarkreuz der Nördlinger zeigte an diesem Abend kaum Schwächen und erzwang mit drei Siegen den 9:3-Endstand. Ungewöhnlich ruhig präsentierte sich in diesem zweiten „Run“ des Heimteams der für sein mitunter aufbrausendes Temperament bekannte Kirschner. Die harte Arbeit an seiner mentalen Stärke scheint erste Früchte zu tragen. Denn der junge TSV-ler konnte die hin und her wogende Partie gegen den mit einer furiosen Rückhand aufwartenden Klaus Langguth nach einem 1:2-Satzrückstand und abgewehrtem Matchball noch für sich entscheiden. Svendsen und Liebl komplettierten anschließend einen überraschend klaren Sieg Nördlingens.

„Ich kann heute wenig bemängeln“, kommentierte Liebl die Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben konsequent da weitergemacht, wo wir letzte Woche aufgehört haben. Gegen Königsbrunn wird es auswärts noch einmal schwerer werden, aber wir geben wie immer unser Bestes.“

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