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Einzelhandel beklagt zunehmende Zahl von Angriffen auf Mitarbeiter bei Kontrolle von Impfnachweisen
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05.11.2008

Trotz Urteil noch lange kein Geld

Donauwörth/Oberndorf (ssu-) - Nach seiner Verurteilung zu drei Jahren und drei Monaten Gefängnis soll es dem Erdbeerplantagenbetreiber nun an den Geldbeutel gehen: Der Mann hatte im Frühsommer des vergangenen Jahres 55 rumänische Erntehelfer auf seinen Feldern in Oberndorf beschäftigt, blieb aber die versprochenen Löhne schuldig. Das Arbeitsgericht Donauwörth verurteilte ihn deshalb zu einer Zahlung von 43 000 Euro an die Geschädigten.

"Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Leute ihr Geld auch tatsächlich bekommen", sagte Richter Dr. Wolfgang Balze. Bis zuletzt versuchte der Anwalt der Rumänen deshalb, einen Vergleich zu erwirken - und zwar eine Sofortzahlung von 15 000 Euro. Damit hätten seine Mandanten zwar deutlich weniger bekommen, als ihnen eigentlich zustehen würde, sagt Rechtsanwalt Gerald Promoli: "Aber besser ist der Spatz in der Hand als die Schwalbe auf dem Dach." Dass der Verurteilte freiwillig zahle, sei nämlich kaum zu erwarten. Somit müsse eine Zwangsvollstreckung angeordnet werden - und dann gelte es abzuwarten, was zu holen sei.

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