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Wetter

30.06.2020

Unwetter reißt Kunstprojekt nieder

Das Unwetter am Freitag riss Ösen und Nähte der Kunstwerke aus. Der Bauhof hat die Stoffbahnen vorübergehend abgenommen.
Bild: Peter Urban

Die Stoffbahnen der Installation „LuftArt“ sollen schon bald wieder hängen

Es war nicht das, was einige Nördlinger Mitbürger zunächst befürchtet hatten: Die Stoffbahnen, die an der Alten Schranne in Nördlingen im Zuge des Projektes „LuftArt“ platziert worden sind, sind nicht mutwillig, sondern durch den Sturm am Freitagabend heruntergerissen worden.

Es war ein ungewohntes Bild für die Marktbesucher, die am Samstag durch Nördlingen bummelten. Statt den Himmel horizontal, „umspielten“ vier riesige Stoffbahnen die Eingänge der Alten Schranne vertikal. Rudi Scherer, zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Kultur, erklärte gegenüber den RN, dass der Wind Ösen und Nähte der Kunstwerke ausgerissen hätte. Die beschädigten Bahnen sind vom städtischen Bauhof inzwischen abgenommen worden und werden schnellstmöglich repariert. Will heißen, sie werden zu einem Sattler gebracht, der die jeweils zwölf Meter langen, beschädigten Bahnen fachgerecht abnähen und die Halteösen wieder einbringen wird.

Bereits im Lauf dieser Woche ist geplant, dass die Kunstwerke wieder an ihrem ursprünglichen Platz zwischen Himmel und Pflaster sein werden. Wenn auch, wie Rudi Scherer sagte, aufgrund der Beschädigungen „um einige Zentimeter schmäler“. Dem Kunstgenuss und der Freude am Betrachten wird dies sicherlich keinen Abbruch tun. (murb)

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