Newsticker

Bayerns Ministerpräsident Söder sieht Kampf gegen Corona in entscheidender Woche
  1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. Vermisste Katzen in Fremdingen: Wer hat Strolchi und Willy gesehen?

Fremdingen

03.09.2020

Vermisste Katzen in Fremdingen: Wer hat Strolchi und Willy gesehen?

Strolchi (links) und Willy sind nicht die einzigen Kater, die die Fremdingerin Anita Fröhlich vermisst. Auch der graue Wicky fehlt.
Bild: Anita Fröhlich

Plus In Fremdingen werden Katzen vermisst. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Was Tierschutzvereine bei verschollenen Tieren raten.

Katzenhalterin Anita Fröhlich aus Fremdingen will nicht nur ihre eigenen drei Kater wieder zurück. Sie hofft auch, dass nicht noch mehr Katzen verschwinden. Deshalb wendet sie sich mit ihrem Suchaufruf von Strolchi, Willy und Wicky an die Öffentlichkeit. Immerhin hat sie alle drei Kater mit der Hand aufgezogen, die Verbindung zu den Tieren ist sehr groß. „Es fühlt sich an wie ein Albtraum“, sagt sie. Und mit diesem Gefühl ist die Rieserin sicher nicht allein.

Schon immer habe sie Katzen. Üblicherweise findet sie die Tiere, wenn sie überfahren worden sind. Diese Möglichkeit schließt sie deshalb im aktuellen Fall aus. Ihre schlimmste Befürchtung ist, dass die Tiere gestohlen worden sein könnten. Deshalb verständigte sie auch die Polizei. Die Beamten ermitteln nun wegen Diebstahls. Die Polizisten gehen jedoch nicht von einem organisierten Verbrechen aus. „Es gibt keine Hinweise auf einen Katzenfänger“, sagt der zuständige Sachbearbeiter auf Nachfrage unserer Redaktion.

Verschwundene Katzen: Das raten Tierschutzvereine

Anita Fröhlich hat ihre Suche auch über die Tierschutzorganisation Tasso geteilt. Der Verein, der sich durch Spenden finanziert, bezeichnet sich selbst als Europas größtes Haustierregister. Er gibt neben der Hilfe bei der Suche auch Tipps für die Besitzer von entlaufenen Katzen. Die Tiere würden zum Beispiel oft versehentlich eingesperrt. „Werfen Sie deshalb bitte auch einen Blick in Ihre Garagen, Kellerräume und Gartenhäuser“, heißt es weiter. Hilfreich soll außerdem sein, mit der bekannten Leckerli-Dose zu rascheln, nachts mit einer Taschenlampe nach dem Tier zu suchen oder die Nachbarn um Hilfe bitten. Der Deutsche Tierschutzbund rät außerdem dazu, bei Tierheimen in der Umgebung in bis zu 50 Kilometern Entfernung anzurufen. Das gilt für Katzen und Hunde gleichermaßen. Suchzettel mit Foto sollen ebenfalls hilfreich sein, wenn das Tier entlaufen ist.

Sollten Tiere tatsächlich gestohlen worden sein, weist der Tierschutzbund darauf hin, die Polizei zu verständigen. Weiter heißt es: „Um Strafanzeige erstatten zu können, ist diese jedoch auf juristisch verwertbares Beweismaterial angewiesen.“ Dazu zählten Fotos oder Videoaufnahmen, schriftliche Beobachtungsprotokolle mit Datum und Uhrzeit, Autokennzeichen oder konkrete Angaben zu den mutmaßlichen Tätern. Auch der Deutsche Tierschutzbund betreibt inzwischen ein Tierregisterportal. Es trägt den Namen „Findefix“.

Lesen Sie auch:

Themen folgen

Sie haben nicht die Berechtigung zu kommentieren. Bitte beachten Sie, dass Sie als Einzelperson angemeldet sein müssen, um kommentieren zu können. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an moderator@augsburger-allgemeine.de.

Bitte melden Sie sich an, um mit zu diskutieren.

Das könnte Sie auch interessieren