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Nördlingen/Aalen

30.11.2020

Werden das Ries und die Ostalb Biosphärengebiet?

Ob das Ries und der Ostalbkreis zum Biosphärengenbiet werden, soll im Kreistag geklärt werden.
Foto: Sina Schuldt/dpa (Symbolbild)

Mit einem Antrag zum Biosphärengebiet beschäftigt sich ein Ausschuss des Ostalb-Kreistags. Ein Vorbild dafür wurde sogar schon von der Unesco anerkannt.

Werden das Ries und die Ostalb als Biosphärengebiet ausgewiesen? Ob es diese Möglichkeit gibt und was dies bedeuten würde, darüber will die Verwaltung des Ostalbkreises im Februar im Ausschuss für Umweltschutz und Kreisentwicklung des Ostalb-Kreistags berichten.

Anlass ist ein Vorstoß der Grünen bei der Stellungnahme zum Haushaltsplan des Kreises. Dabei hatte die Fraktion eine Machbarkeitsstudie für eine Modellregion Biosphärengebiet Ostalb angeregt. Vorbild soll das Biosphärengebiet Schwäbische Alb sein. Bei diesem handelt es sich um ein 85 270 Hektar großes Biosphärenreservat, das weite Teile der Mittleren Schwäbischen Alb und ihres Vorlandes umfasst.

Das Biosphärenreservat über Teile der Schwäbischen Alp sind von der Unesco anerkannt

Es wurde im Januar 2008 als Biosphärengebiet des Landes Baden-Württemberg eingerichtet. Seit Mai 2009 ist es als Biosphärenreservat der Unesco anerkannt. Dieses erstrecke sich über drei Landkreise und liege in zwei Regierungsbezirken, sagte die Erste Landesbeamtin des Ostalbkreises, Gabriele Seefried. Weil es sich um eine große Fläche handele, müsse diesen Antrag das Umweltministerium in Stuttgart prüfen und bescheiden. Dann solle man eben das Ries und einen Teil des Landkreises Heidenheim einziehen, um eine entsprechende Fläche ausweisen zu können, schlug Grünensprecherin Gabriele Ceferino vor.

Zunächst aber müsse der Ausschuss selbst wissen, was dahintersteckt, hakte CDU-Sprecher Nikolaus Ebert ein. „Die Verwaltung muss uns aufzeigen, was das bedeutet“, forderte er. Man müsse schließlich wissen, was man prüfen lassen wolle. (vitu)

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